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Wer gegen Flüchtlinge hetzt, hat in der Gewerkschaft nichts verloren - EVG-Landesverband NRW verabschiedet Resolution

Es war uns wichtig mit der Resolution ein starkes Zeichen zu setzen, so EVG-Landesgeschäftsstellenleiter Jürgen Hoffmann. In Nordrhein-Westfalen haben Eisenbahnerinnen und Eisenbahner seit jeher Erfahrung im Umgang mit Menschen aus anderen Nationen. Wir begegnen diesen Menschen - Touristen genauso wie Flüchtlingen - mit Respekt, Entgegenkommen, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Jeder Flüchtling, der zu uns kommt, hat ein besonderes Schicksal.

EVG gibt den Kampf um Eberswald nicht auf

Der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel hat scharfe Kritik an der Deutschen Bahn geübt. "Es ist unverantwortlich, dass die Zukunft des Bahnbetriebswerks in Eberswalde immer noch nicht gesichert ist", machte Hommel deutlich. "Alle Beteiligten haben zugesagt, bis zum 1. November eine Einigung zu erzielen, statt dessen wird immer noch taktiert", empörte sich der EVG-Vize. Mehr noch: "Statt den Kolleginnen und Kollegen eine Perspektive zu bieten, wird jetzt schon wieder über die Schließung gesprochen, das ist völlig inakzeptabel", so Hommel.

„Meister des Klimaschutzes“: Auszeichnung für zwei EVG-Lokführer

Bahnfahren ist aktiver Klimaschutz. Denn kein anderes Verkehrsmittel weist eine vergleichbar gute Öko- und Klimabilanz auf. Und durch die energieeffiziente Fahrweise ihrer Triebfahrzeugführer/innen können die Bahnen noch mehr Energie sparen und das Klima effizienter schützen. Im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Paris hat daher die Allianz pro Schiene (ApS) drei Lokführer mit dem „Meisterbrief Klimaschutz“ ausgezeichnet, darunter zwei EVG-Kollegen.

EVG bekräftigt Forderung nach besserem Schutz der Beschäftigten bei Betreiberwechsel

Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, hat angesichts der bevorstehenden Auseinandersetzung um die Vergabe von Nahverkehrsleistungen im Raum Stuttgart die Forderung der EVG bekräftigt, die Rechte der Beschäftigten bei einem Betriebsübergang besser abzusichern. Dieser Forderung sei der Bundesrat jüngst gefolgt. In der von der Länderkammer beschlossenen Neufassung des Vergabegesetzes sei eine Soll-Bestimmung aufgenommen worden, wonach der neue Betreiber einer Strecke die bisherigen Mitarbeiter übernehmen soll. „Damit ist endlich sichergestellt, dass der politisch gewollte Wettbewerb nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden darf", machte Kirchner deutlich. Dies dürfe vom Bundestag, der sich in der nächsten Woche mit dem Vergabegesetz beschäftigt, nicht wieder in Frage gestellt werden.