Meldungen zu #Pressemitteilung

EVG fordert Reform des Nahverkehrs

Nach Auffassung von EVG-Vorstand Kristian Loroch könnte sowohl das Angebot als auch die Qualität der Schieneninfrastruktur deutlich besser sein, wenn die Länder die Bundesmittel zielgerichteter einsetzen und mehr Zugleistungen bestellen würden. Das Geld dafür sei vorhanden. Das habe die Kritik des Bundesrechnungshofes an der augenblicklichen Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs gezeigt.

vlexx: Arbeitgeber sichert verbessertes Angebot zu - Streiks vorerst ausgesetzt

Die beiden Warnstreiks bei der vlexx haben Wirkung gezeigt. „Der Arbeitgeber scheint verstanden zu haben, dass es nur einen Weg gibt, diesen Tarifkonflikt zu lösen: indem er mit der EVG einen Tarifvertrag abschließt, der gerecht und wertschätzend für alle Beschäftigtengruppen ist“, machte der Leiter der Mainzer EVG-Geschäftsstelle, Lars Kreer, deutlich.

EVG Saarland begrüßt das neue Tariftreue und Fairer-Lohn-Gesetz

„Als EVG begrüßen wir das neue Tariftreue und Fairer-Lohn-Gesetz (STFLG) des Saarlandes ausdrücklich. Wir haben lange dafür gekämpft, dass nun gesetzlich festgeschrieben ist, dass Beschäftigte zu den gleichen Arbeitsbedingungen übernommen werden müssen, wenn Nahverkehrsleistungen im Zuge einer Ausschreibung an einen anderen Betreiber vergeben werden und sie zu diesem wechseln“, sagte der Sprecher des EVG-Landesverband Saar, Ralf Damde.

Viel Licht und etwas Schatten bei den Verkehrsplänen der alten neuen Berliner Koalition

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft sieht „viel Licht und etwas Schatten“ im neuen Berliner Koalitionsvertrag. „In vielen Bereichen sind erfreulicherweise gewerkschaftlichen Anforderungen zu finden“, sagt der Stellvertretende EVG-Vorsitzende Martin Burkert. „Man möchte sich aus der Corona-Krise herausinvestieren und die positive Entwicklung der Hauptstadt nicht kaputtsparen. Das ist grundsätzlich positiv.“

EVG fordert schnelle Klarheit für Abellio-Beschäftigte – NRW muss Vergabepolitik überdenken

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert eine schnelle Lösung für die Beschäftigten von Abellio NRW. Die Verkehrsverbünde VRR, NWL und NVR hatten nach dem endgültigen Aus des Unternehmens zum 31. Januar 2022 den Beschäftigten den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zugesichert. Zugleich übt die EVG scharfe Kritik an Abellio NRW. Hierzu erklärt der Stellvertretende EVG-Vorsitzende Martin Burkert:

ÖPNV und SPNV: EVG fordert „Schutzschirm 22“

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert eine Fortführung des Schutzschirms für SPNV und ÖPNV auch im kommenden Jahr. „Angesichts der steigenden Infektionszahlen brauchen wir einen Schutzschirm 22“, sagte der Stellvertretende EVG-Vorsitzende Martin Burkert. „Die Fahrgastzahlen werden wahrscheinlich zurückgehen und damit die Einnahmen erneut einbrechen. Bund und Länder sollten daher für die zu erwartenden Defizite weitere zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen, um den Nahverkehr abzusichern – für die Beschäftigten und die Fahrgäste. Denn die EVG kümmert sich um die ganze Branche.“