Klimaschützer Eisenbahn: Mehr Investitionen statt Strafzahlungen
Die Eisenbahn kann zum Klimaschützer werden – wenn sie entsprechend gefördert wird.
Die Eisenbahn kann zum Klimaschützer werden – wenn sie entsprechend gefördert wird.
Ein außerplanmäßiger Halt eines ICE bedeutet oftmals nichts Gutes. In diesem Fall schon. Zugchefin Mareen Harder sorgte mit einem Zwischenhalt dafür, dass eine junge Frau im Juni 2018 den Gedenkgottesdienst für die Opfer von Eschede noch erreichen konnte. Eine tolle Geste, für die unsere EVG-Kollegin zu Recht zur „Eisenbahnerin mit Herz“ 2019 der Allianz pro Schiene ausgezeichnet wurde.
Die EVG bekennt Farbe: Wer Mitglied der AfD ist oder gar für sie kandidiert, ist in unserer Gewerkschaft nicht willkommen. Der Bundesvorstand hat am Montag in einer außerordentlichen Sitzung eine entsprechende Erklärung verabschiedet.
Es baut sich was auf. Die EVG fordert: Mehr Bahn für die Menschen – und es ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, das Thema voranzutreiben. Unsere Titelgeschichte der April-imtakt ist dem Gesamtthema „Verkehrswende jetzt!“ gewidmet.
Erfolgreicher Ausklang einer europäischen Woche: In der zweitägigen ETF-Konferenz haben Kolleginnen und Kollegen aus 30 Partnergewerkschaften diskutiert, wie die Arbeit der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) nach der großen Demonstration vom Mittwoch noch weiter vorangetrieben werden kann.
Unter diesem Motto bekommt eine unserer Hauptforderungen als EVG unerwartet großen und frischen Rückenwind. Hunderttausende Schüler und Schülerinnen erheben sie seit Wochen lautstark auf Demonstrationen weltweit.
Bei Übergriffen auf Beschäftigte bleibt der Regionalverkehr ein Brennpunkt. Der Gesamtbetriebsrat DB Regio will es nun genauer wissen und verlangt eine Analyse, welche Relationen besonders betroffen sind. Klare Aussage des GBR-Vorsitzenden Jürgen Knörzer: Wenn sich die Übergriffe auf bestimmten Strecken häufen, „sind wir gezwungen, die Schichten der Kolleginnen und Kollegen zu überprüfen und ggf. abzulehnen.“
„Was unsere Politik in den vergangenen Jahren mit dem Busverkehr gemacht hat, ist nicht mehr in Worte zu fassen.“ Das schreibt ein Kollege, der es wissen muss, der 25 Jahre in dem Bereich arbeitet und den Niedergang der Branche miterlebt hat. Die Busbranche, schreibt er, „wurde komplett in den Keller getrieben.“ Sein Brief hat uns am Mittwoch erreicht. Wer wissen will, warum 150 EVG-Kolleginnen und -Kollegen aus dem Busbereich am Mittwoch in Brüssel demonstriert haben, muss diesen Brief lesen.
Zum Höhepunkt der ETF-Aktionswoche kommen am Mittwoch Tausende Beschäftigte aus dem Verkehrsbereich zu einer großen Demo in Brüssel zusammen. Sie alle eint ein Ziel: Schluss mit Lohn- und Sozialdumping und her mit guten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten im Verkehrsbereich. Mit dabei sind auch ca. 150 Kolleg/innen der EVG aus dem Bus-Bereich.
Die EVG hatte zu der Aktion in NRW an gleich mehreren Standorten der Keolis eurobahn aufgerufen. Betroffen waren schwerpunktmäßig die Standorte Hagen, Hamm-Heessen, Bielefeld-Sieker, Düsseldorf und Mönchengladbach.