Solidaritätsaufruf für Streikende bei Keolis/eurobahn
Der unbefristete Streik bei Keolis/eurobahn hat begonnen. Wir wollen für die bei uns organisierten Mitglieder die Anwendung des EVG-Tarifvertrages durchsetzen.
Der unbefristete Streik bei Keolis/eurobahn hat begonnen. Wir wollen für die bei uns organisierten Mitglieder die Anwendung des EVG-Tarifvertrages durchsetzen.
Der EVG-Vorsitzende Torsten Westphal hat die Zustimmung des Aufsichtsrates der DB AG zur neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III) begrüßt. Diese steht im engen Zusammenhang mit weiteren erheblichen Mitteln des Bundes, die für die Infrastruktur verwendet werden.
Schon die Nacht- und Frühschicht in der Werkstatt Hamm-Heessen ist zum Teil in den Ausstand getreten, in der Mittagsschicht dreht sich nichts mehr. An mehreren Einsatzstellen, so in Paderborn und Detmold, beteiligen sich auch Lokführer*innen und Zugbegleiter*innen an dem Streik.
Auch heute Morgen haben Kolleginnen und Kollegen in der Werkstatt die Arbeit niedergelegt. Triebfahrzeugführer*innen, die der EVG angehören, haben Züge stehen lassen. Folge: zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen im ganzen eurobahn-Netz. Da haben auch alle Dienstplantricks des Arbeitgebers nichts geholfen…
Die EVG steht dazu: Jedes Gewerkschaftsmitglied hat einen Anspruch auf ihren/seinen Tarifvertrag. Die Betriebsräte wachen darüber, dass der Arbeitgeber diesen Anspruch umsetzt.
Als „deutliches Zeichen in Richtung Geschäftsführung“ hat die Bundesgeschäftsführerin der EVG, Cosima Ingenschay, den ersten Streiktag bei Keolis/eurobahn bezeichnet. „Wir haben gezeigt, dass es uns mit einem gerechten Tarifvertrag bei der eurobahn ernst ist, darauf sollte das Unternehmen nun schnellstmöglich reagieren. Das erwarten auch die Fahrgäste, die nicht in der Kälte stehengelassen werden wollen.“
Der zweite Warnstreik bei ELH ist am Montag erfolgreich beendet worden. Die Beteiligung am Ausstand war erneut sehr hoch - während der Warnstreikmaßnahmen stand die gesamte Produktion still.
Die von der EVG angekündigten Streiks bei Keolis/eurobahn sind am Montagmorgen angelaufen. Das hat die Bundesgeschäftsführerin der EVG, Cosima Ingenschay, erklärt. „Leider hat uns die Geschäftsleitung bis zur Stunde kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Das hat zur Folge, dass wir unseren berechtigten Forderungen nun - wie angekündigt - mit einem entschlossenen Arbeitskampf Nachdruck verleihen werden“, sagte Cosima Ingenschay. Die Auswirkungen des EVG-Streiks würden im gesamten Netz von Keolis/eurobahn spürbar sein. Die Verantwortung dafür trage die Geschäftsleitung von Keolis/eurobahn.
Massive Kritik an der geplanten S-Bahnausschreibung in Berlin üben Gewerkschaften, Arbeitnehmer*innenorganisationen der drei Berliner Koalitionsparteien SPD, Linke und Grüne sowie Umweltverbände.
Das wichtigste ist Lebenszeit - in dieser Einschätzung waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des nunmehr vierten Busworkshops mit Torsten Westphal einig. Der neue Vorsitzende der EVG, der auch den Tarifbereich verantwortet, nutzte die Gelegenheit, sich in Berlin mit Vertreterinnen und Vertretern der Bahnbusse auszutauschen. Ziel sollte sein, gemeinsam Perspektiven für die Tarifrunde 2021 zu entwickeln.