Tarifeinheitsgesetz: Nur noch peinlich…
Die Deutsche Bahn will in weiteren 4 Betrieben notariell feststellen lassen, welche Gewerkschaft mehr Mitglieder hat. Denn laut Tarifeinheitsgesetz (TEG) werden dort nur deren Tarifverträge angewendet.
Die Deutsche Bahn will in weiteren 4 Betrieben notariell feststellen lassen, welche Gewerkschaft mehr Mitglieder hat. Denn laut Tarifeinheitsgesetz (TEG) werden dort nur deren Tarifverträge angewendet.
Nach den Betriebsratswahlen in diesem Jahr haben sich die ersten Gremien der Mitbestimmung konstituiert. Die EVG ist in allen Geschäftsführungen der großen KBR-Gremien vertreten.
Der Behindertenpolitische Ausschuss (BehPolA) ist einer der zentralen Ausschüsse der EVG. Nach der Neukonstituierung hat der BehPolA im Rahmen einer Zukunftswerkstatt Mitte Juli in Göttingen seine Ziele und Pläne für die kommenden fünf Jahre festgelegt. Für den neuen Vorsitzenden Uwe Lindholz ist die Aufgabe des Ausschusses eine politische: „Behindertenpolitik ist Gewerkschaftspolitik für Menschen mit Behinderung.“
Die Deutsche Bahn hat angekündigt, ab dem 01.10.2022 den Mindestlohn zu zahlen - nicht weil sie will, sondern weil sie muss. Die 12 Euro sollen aber nur in die Basistabelle fließen.
Seit gut einem Jahr wird bei der Deutschen Bahn das Tarifeinheitsgesetz (TEG) angewendet. Doch die Zuordnung, in welchem Betrieb welche Tarifverträge angewendet werden, steht nach wie vor auf wackligen Beinen. Die EVG ist nach wie vor bereit, auf Basis der gesetzlichen Vorgaben für mehr Transparenz zu sorgen.
Weiterer Meilenstein auf dem Weg zum 3. Ordentlichen Gewerkschaftstag der EVG: In Fulda tagte Mitte Juli die Antragskommission. Ihre anspruchsvolle Aufgabe: Für jeden Antrag an den Gewerkschaftstag eine Beschlussempfehlung zu erarbeiten.
Seit dem frühen Morgen hatten die EVG-Mitglieder an allen Standorten der HLB die Arbeit niedergelegt. Die befristeten Arbeitskampfmaßnahmen sind am Nachmittag erfolgreich zu Ende gegangen. Es ist der insgesamt fünfte Warnstreik bei dem Unternehmen. Hintergrund ist, das die Tarifverhandlungen nach wie vor nicht vorankommen.
Vor genau einem Jahr brach die schreckliche Flutkatastrophe über das Ahrtal und andere Regionen Deutschlands herein und verwüstete ganze Ortschaften. Die Auswirkungen sind leider auch heute noch schmerzhaft spürbar.
Mit den abgeschlossenen Organwahlen sind insgesamt 27 neue Kolleginnen und Kollegen in das höchste seniorenpolitische Gremium der EVG eingezogen. Die Verabschiedung der dafür ausscheidenden Mitglieder fiel im Frühjahr noch der Corona-Pandemie zum Opfer – sie wurde jetzt während der Sitzung der Bundesseniorenleitung nachgeholt.
„Wir wollen die Kompetenzen unserer Betriebsräte weiter stärken. Auch deshalb haben wir die Betriebsräte-Akademie ins Leben gerufen“, machte Martin Burkert bei der Abschlussveranstaltung der exklusiven Fortbildung engagierter Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter deutlich. Bereits zum zweiten Mal hatten 45 Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, an der insgesamt 15-monatigen Ausbildung teilzunehmen, die federführend von EVA-Akademie organisiert wurde.