: Arbeit 4.0

Angesichts der zunehmenden Digitalisierung ist der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit eine unserer größten Herausforderungen.

Arbeit 4.0 - Thema auf dem Kleinen Gewerkschaftstag im November

Digitalisierung und Arbeit 4.0

Die Digitalisierung und damit Arbeit 4.0 ist überall. Und was auch klar ist: Wir müssen uns auf allen Ebenen stark machen für die Mitgestaltung - sonst sehen wir nur noch die Rücklichter des Schnellzuges 4.0.

Hintergrundinformationen

TV Arbeit 4.0 - Wir gestalten die Zukunft

In der Tarifrunde 2016 bei der DB AG haben wir nicht nur Einkommenserhöhungen und das völlig neuartige Wahlmodell vereinbart. Sondern auch - als erste Gewerkschaft überhaupt - einen Tarifvertrag, mit dem wir Spielregeln für den Umgang mit der Digitalisierung vereinbart haben: den Tarifvertrag „Arbeit 4.0 EVG 2016“

Neuer EVG-Tarifvertrag zu Arbeit 4.0 ein Novum

Im Rahmen der Einkommensrunde mit der DB AG hat die EVG drei weitere Tarifverträge verhandelt. Einer der exponiertesten war dabei der Tarifvertrag „Arbeit 4.0“, der weiterentwickelt jetzt neu als „TV Arbeit 4.0 EVG 2016“ vereinbart wurde.

Roadmap Digitalisierung Arbeit 4.0

Den digitalen Wandel aktiv gestalten: Bereits jetzt haben EVG, Konzernbetriebsrat und DB AG bereits eine so genannte digitale Roadmap, also Vereinbarung zur Einführung digitaler Innovationen getroffen.

Ausgangslage und Arbeitsschritte TV Arbeit 4.0

Der Vortrag zum Thema beschreibt kurz und knapp die Ausgangslage, die Arbeitsschritte rund um den Tarifvertrag Arbeit 4.0 sowie die Inhalte.

Projekte im Kontext von Arbeit 4.0

Damit wir noch besser abschätzen können, wie die nächsten Schritte für unsere tarif- und betriebspolitische Arbeit aussehen sollen, haben wir uns Unterstützung geholt. Hier sind die Projekte kurz beschrieben.

Das Grünbuch vom BMAS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales startete 2015 einen breiten Dialog darüber, wie wir arbeiten wollen und welche Gestaltungschancen es für Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner und Politik gibt. Im Grünbuch ist zu lesen, von welchem Ausgangspunkt den Dialogprozess gestartet hat.

Praxiserfahrungen

„Was passiert mit den Kolleginnen und Kollegen, deren Arbeitsplätze durch die Digitalisierung wegfallen? Hier muss es einen Wandel im Unternehmen geben. Betriebsräte müssen sehr frühzeitig eingebunden werden, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen wie Weiterqualifizierung oder auch Umschulung einfordern zu können.“

Guido Gellert, Betriebsrat, DB Fernverkehr, ICE-Werk Basel

„Ein Problem ist die ständige Erreichbarkeit. So wird zunehmend Stress aufgebaut. Dafür muss es eine entsprechende Wertschätzung geben, und es müssen Schranken eingebaut werden. Es kann nicht sein, dass sich Kolleginnen und Kollegen gedrängt fühlen, auch am Wochenende oder abends noch auf Mails zu reagieren. Das führt letztlich zu gesundheitlichen Problemen“

Falko Stanko, Betriebsrat, Projektleiter Oberbau Regionalnetze Süd

„„Bei allen Veränderungen muss der Mensch im Mittelpunkt stehen. Es kann nicht sein, dass der Arbeitgeber nur eine Produktivitätssteigerung sieht und die Menschen runterfallen. Es müssen genügend Schutzregelungen und eine entsprechende Wertschätzung geben.“

Christian Götz, Betriebsrat, Fahrzeuginstandhaltung Werk Nürnberg

„Am Anfang war ich der Meinung, die Digitalisierung betrifft mich weniger und musste dann feststellen, dass diese schon sehr weit fortgeschritten ist. Auch bei uns müssen sich die Kolleginnen und Kollegen ständig weiterqualifizieren, aber es findet keine entsprechende Honorierung statt. Das muss verbessert werden.“

Lothar Stößer, Betriebsrat, DB Energie

„Berufsbilder verändern sich. So soll im Fernverkehr auf den IC 2-Zügen ein Zugbegleiter nach Vorstellungen des Arbeitgebers nur noch für verkehrliche Aufgaben zuständig sein. Das heißt Service und Kundenbetreuung. Die betrieblichen Aufgaben, zum Beispiel Abfertigungsverfahren, fallen weg. Damit soll eine niedrigere Eingruppierung erfolgen. Doch die Anforderungen haben sich verändert ... Kundenbetreuung umfasst inzwischen viel mehr.“

Mario Noack, Betriebsrat, DB Fernverkehr Erfurt/Leipzig

„Die Sicherheit meiner Fahrgäste und auch meine eigene als KIN ist eine wichtige Aufgabe. Diese muss entsprechend wertgeschätzt werden.“

Norbert Katzenberger, KiN, DB Regio Franken

Serie in der imtakt zur Digitalisierung

Senioren und Digitalisierung: „Die Digitalisierung macht keinen Bogen um uns“

Die fortschreitende Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt. Sondern auch das Lebensumfeld von Seniorinnen und Senioren. Die Bundesseniorenleitung hat das Thema ganz oben auf ihre Agenda gesetzt.

Vom Berater zum Kunden-Glücklichmacher

Die EVG gestaltet die Digitalisierung der Arbeitswelt – gemeinsam mit ihren Betriebsräten. So auch im Vertrieb. Hier ist die Digitalisierung voll im Gange, sagt Betriebsrätin Vera Argauer.

DB Systel: Demokratie im Arbeitsprozess? Das geht!

Selbstorganisiertes Arbeiten ohne Chef? Bei der DB Systel ist das bald Realität. Die EVG-Betriebsräte haben einen völligen Wandel der Arbeitsstrukturen eingeleitet.

Vom Schraubenzieher zum Laptop

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. In einer Serie der imtakt zeigen wir auf, wo die Digitalisierung  im Eisenbahnbereich bereits Einzug gehalten hat. Diesmal: die Zentralschaltstellen von DB Energie.

"Es wird keine Digitalisierungsinsel geben"

Die EVG will die Arbeit der Zukunft mitgestalten - im Sinne der Beschäftigten. Das bedeutet vor allem: die Chancen der Digitalisierung nutzen, ihre Risiken beherrschen.

"Neue Mobile Arbeit"

Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet rasant voran und stellt auch die Beschäftigten und ihre Interessenvertretungen vor neue Herausforderungen. Zum Beispiel durch neue Formen mobiler Arbeit.