Dank EVG: Bayern stockt Zusage an ÖPNV für Corona-Ausgleich auf
Ziel erreicht! Die Nahverkehrsunternehmen in Bayern erhalten pandemiebedingte Einnahmeausfälle komplett erstattet. Dafür stockt der Freistaat seinen Beitrag zum Rettungsschirm auf.
Ziel erreicht! Die Nahverkehrsunternehmen in Bayern erhalten pandemiebedingte Einnahmeausfälle komplett erstattet. Dafür stockt der Freistaat seinen Beitrag zum Rettungsschirm auf.
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat bei der HLB Hessenbus GmbH für ihre Mitglieder die Verhandlungen zur Tarifrunde 2021 aufgenommen. In der Auftaktverhandlung am Montag haben wir unsere Forderungen platziert.
Die Deutsche Bahn wird in einem Pilotprojekt auf Strecken des Regionalverkehrs, auf denen von euch besonders viele Übergriffe gemeldet wurden, mehr Sicherheitskräfte einsetzen.
Am Dienstag startet die Internationale Transportarbeiter Föderation (ITF) gemeinsam mit dem Städtebund C40, der die 100 größten Städte der Welt repräsentiert, eine globale Presse- und Social-Media-Kampagne.
Aufforderung zu Tarifverhandlungen zum eigenständigen Haustarifvertrag: Die EVG hat bei der DB Regio Bus Bayern GmbH die Tarifarbeit aufgenommen. Da wir uns als maßgebliche Gestaltungsmacht in der Verkehrsbranche sehen, ist es unser Ziel auch tarifvertragliche Regelungen für unsere Kolleginnen und Kollegen bei der DRB zu vereinbaren.
Baden-Württemberg sperrt sich seit Jahren klaren Regelungen zum Personalübergang bei Betreiberwechsel im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Vertreter*innen der EVG haben das bei einem Video-Gespräch mit Landes-Verkehrsminister Winfried Hermann sehr deutlich kritisiert.
Das für uns wichtige Thema „Ausschreibungswettbewerb“ ist zwischenzeitlich auch beim Bundespräsidenten angekommen. Dafür hat unser Kollege Achim Schraml, Betriebsratsvorsitzender bei Regio Bus Bayern (RBO), gesorgt.
Die EVG hat auf ihrer Bundesvorstandssitzung eine Resolution für einen weiteren ÖPNV-Rettungsschirm verabschiedet. Der stellvertretende EVG-Vorsitzende Martin Burkert forderte entsprechende Zusagen vom Bund.
Der Entwurf zur Modernisierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) liegt im Bundestag. Was die Große Koalition versäumt hat, kann jetzt noch umgesetzt werden: den Schutz der Beschäftigten zu verbessern. Deswegen machen wir weiter Druck.
Zum Jahreswechsel mahnt Martin Burkert, stellvertretender Vorsitzender der EVG, an, dass auch 2021 aufgrund der Kosten der Corona-Pandemie ein weiterer Rettungsschirm für den ÖPNV/SPNV benötigt werde. „Der Verkehr wird aufrechterhalten, die Fahrgäste fehlen aber in großer Zahl“, so Burkert. Daher hat die EVG ihre Forderung nach einem Rettungsschirm II bekräftigt und Bund und Länder aufgefordert, ein Gipfeltreffen durchzuführen.