DB Cargo: Einzelwagenverkehr muss erhalten und ausgebaut werden!
Der Betriebsrat von DB Cargo C 4 hat im Oktober zu einer Betriebsversammlung mit Podiumsdiskussion nach Frankfurt/Main eingeladen. Thema: Die Zukunft des Güterverkehrs in Hessen.
Der Betriebsrat von DB Cargo C 4 hat im Oktober zu einer Betriebsversammlung mit Podiumsdiskussion nach Frankfurt/Main eingeladen. Thema: Die Zukunft des Güterverkehrs in Hessen.
Die EVG spricht sich für eine Korrektur der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III) aus. Das Instrument als solches hat sich bewährt, muss aber weiterentwickelt werden, so der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner in einer Anhörung des Deutschen Bundestages. Denn: der Infrastrukturbeitrag des Bundes reicht bei weitem nicht aus, um den Turnaround zu einer Verjüngung der Schienen-Infrastruktur einzuleiten.
In der Schweiz hat ein Treffen der Lokführer der Eisenbahnergewerkschaften aus der Schweiz, Luxemburg, Österreich und Deutschland stattgefunden. mobifair war mit fachkundiger Beratung zu den Themen Qualifizierung und Kontrolle mit dabei. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine europaweite Gewährleistung der Sicherheit im Schienenverkehr bei grenzüberschreitenden Fahrten dringend notwendig ist. Dabei ist es wichtig, an den Ländergrenzen einen Personalwechsel sicherzustellen. Grund sind unter anderem die nicht-einheitlichen Regelwerke zur Durchführung der Zugfahrten sowie Sprachbarrieren.
Die EVG-Jugend setzt ein klares Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Bei der Mitmach-Aktion „Gib Deine Linke gegen Rechts!“ sind junge Gewerkschaftsmitglieder an mehreren Bahnhöfen bundesweit vertreten.
Die Suche nach dem „Eisenbahner mit Herz“ läuft wieder. Ab sofort können Fahrgäste ihre besten Bahngeschichten einreichen - der bundesweite Wettbewerb findet bereits zum zehnten Mal statt.
„Es ist immer und einzig die menschliche Arbeit, durch welche die Gemeinschaft lebt.“ So Hans Böckler, erster Vorsitzender des DGB. Seit nunmehr sieben Jahrzehnten kämpfen die Gewerkschaften gemeinsam dafür, dass Arbeit fair bezahlt wird und ein Leben in Würde möglich ist.
Die EVG unterstützt die Forderungen der Länderverkehrsminister nach mehr Geld für die Schiene. Das hat der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner im Anschluss an deren zweitägige Konferenz in Frankfurt deutlich gemacht. Die Länderverkehrsminister hatten gefordert, die pro-Kopf-Investitionen bei der Bahn zu verdoppeln. Diese müssten auf 150 Euro steigen; derzeit liegen sie bei 77 Euro und damit deutlich unter dem Durchschnitt in Europa.
Zum 1. Juli dieses Jahres sind die Entgelte um 3,5 Prozent gestiegen, bei den Auszubildenden und Dual Studierenden hat sich die monatliche Vergütung um 60 Euro erhöht.
Die EVG und der Konzernbetriebsrat haben die gemeinsam mit der DB AG bereits abgeschlossene „Trilaterale Vereinbarung“ weiterentwickelt. Das Ziel ist, auch bei steigenden Fahrgastzahlen die Sicherheit der Kunden und der Beschäftigten zu garantieren. Sicherheit wird neben Qualität und Pünktlichkeit künftig für die Deutsche Bahn oberste Priorität haben. Dazu sollen geschäftsfeldübergreifende Strukturen geschaffen werden, die einen koordinierten Einsatz von Sicherheitskräften ermöglichen.
Der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner fordert, die eine Milliarde Euro, die die DB AG bis 2030 jährlich vom Bund aus dem Klimapaket erhalten soll, nicht direkt an das Unternehmen auszuzahlen, sondern in einen Schienenfonds zu investieren. „Wir brauchen dringend mehr Investitionen in die Infrastruktur; die bisher vorgesehenen Mittel reichen bei weitem nicht aus, das über Jahrzehnte heruntergewirtschaftete Netz wieder in Ordnung zu bringen“, kritisierte Kirchner.