EVG-Chef Burkert fordert Lehren aus Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen
Zum Freispruch und zur angekündigten Revision im Prozess zum Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen erklärt der EVG-Vorsitzende Martin Burkert:
Zum Freispruch und zur angekündigten Revision im Prozess zum Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen erklärt der EVG-Vorsitzende Martin Burkert:
Vor dem Hintergrund aktueller Debatten zur Neuausrichtung der Bahn, trafen sich in Hamburg mehr als 30 EVG-Aufsichtsrätinnen und Aufsichtsräte aus den DB-Infrastrukturunternehmen, um über zentrale Zukunftsfragen zu beraten. Die jährlich stattfindende Aufsichtsratsvernetzung der EVG-Aufsichtsräte, organisiert durch die EVA, hat sich als fester Bestandteil des gewerkschaftlichen Austauschs etabliert.
Die erste Runde der Aufsichtsratswahlen im DB-Konzern ist abgeschlossen. Ersten Hochrechnungen zufolge konnte die EVG ihre Stellung bei der Ur- und Delegiertenwahl weiter ausbauen. Eine klare Bestätigung unserer Positionen: gegen die Trennung von Netz und Betrieb und für den Zusammenhalt der Eisenbahnerfamilie.
Im Lichte der Bundestagswahlen und zunehmender Rufe nach einer Zerschlagung der Deutschen Bahn, trafen sich mehr als 40 Aufsichtsrätinnen und Aufsichtsräte der EVG aus den Infrastrukturunternehmen in Leipzig, um über die Zukunft der Schiene zu beraten. Mit dabei: Der frühere ÖBB-Chef und Bundeskanzler a.D. Christian Kern.
Noch bis zum 16. Januar finden die Direkt- und Delegiertenwahlen statt. Ob direkt oder über gewählte Delegierte hängt von der Größe deines Unternehmens ab. Bei weniger als 8.000 Beschäftigten wählst du die Vertreter:innen in eurem Aufsichtsrat direkt. Bei mehr als 8.000 Beschäftigten wählst du Delegierte, die dann den Aufsichtsrat wählen.
Unser Druck hat sich ausgezahlt: Die Zielvereinbarungen der Vorstände bei der DB InfraGO sind überarbeitet. Das haben die EVG-Mitglieder im Aufsichtsrat des Unternehmens erreicht.
Im Aufsichtsrat der DB InfraGO AG stehen die Zeichen gleich Anfang des Jahres auf Sturm. Aktuell wird hier über die Zielvereinbarungen für das Jahr 2025 diskutiert. Die EVG muss leider feststellen, dass teilweise Ziele vorgeschlagen werden, die den Interessen der Beschäftigten zuwiderlaufen.
Die Sitzung des Aufsichtsrates der DB InfraGO AG am Donnerstag hat einmal mehr gezeigt, wie dramatisch es um die Finanzierung der Schieneninfrastruktur in Deutschland bestellt ist. Schon 2023 musste die Deutsche Bahn mit milliardenschweren Beträgen in Vorkasse gehen, um die notwendige Generalsanierung des Schienennetzes auf den Weg zu bringen.
Die EVG-Vertreter/innen im AR der DB AG haben dem Verkauf der DB Schenker AG nicht zugestimmt: Dazu erklärt der EVG-Vorsitzende Martin Burkert:
Ausgerechnet unter der Überschrift „Gemeinsam Stark“ möchte der Arbeitgeber Personal im administrativen Bereich einsparen. Was uns als „Prozessoptimierung“ versprochen wird, kann schnell zur Mogelpackung werden.