Keolis / eurobahn: Arbeitskampf am Wochenende fortgesetzt
Die Streikfront steht - auch am Sonntag. Die Kolleginnen und Kollegen von Keolis / eurobahn haben auch am Wochenende ihren Arbeitskampf fortgesetzt.
Die Streikfront steht - auch am Sonntag. Die Kolleginnen und Kollegen von Keolis / eurobahn haben auch am Wochenende ihren Arbeitskampf fortgesetzt.
Die EVG wird ihren Arbeitskampf bei Keolis/eurobahn so lange fortsetzen, bis ein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt. Darauf hat die Bundesgeschäftsführerin der EVG, Cosima Ingenschay, hingewiesen. „Die Geschäftsführung der eurobahn lässt ihre Fahrgäste bei Schmuddelwetter lieber in der Kälte stehen, statt sich mit uns zu einigen. Das ist völlig unverständlich“, erklärte sie nach den ersten erfolgreichen Streiktagen.
Die Unterstützung für unsere streikenden Kolleginnen und Kollegen bei Keolis / eurobahn wird täglich größer. Immer mehr Solidaritätsschreiben von unterschiedlichen Personen- und Berufsgruppen kommen bei den Kolleginnen und Kollegen an. Jetzt ist auch ein Solidaritätspaket aus Berlin in Hamm eingetroffen.
Der unbefristete Streik bei Keolis/eurobahn hat begonnen. Wir wollen für die bei uns organisierten Mitglieder die Anwendung des EVG-Tarifvertrages durchsetzen.
Schon die Nacht- und Frühschicht in der Werkstatt Hamm-Heessen ist zum Teil in den Ausstand getreten, in der Mittagsschicht dreht sich nichts mehr. An mehreren Einsatzstellen, so in Paderborn und Detmold, beteiligen sich auch Lokführer*innen und Zugbegleiter*innen an dem Streik.
Auch heute Morgen haben Kolleginnen und Kollegen in der Werkstatt die Arbeit niedergelegt. Triebfahrzeugführer*innen, die der EVG angehören, haben Züge stehen lassen. Folge: zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen im ganzen eurobahn-Netz. Da haben auch alle Dienstplantricks des Arbeitgebers nichts geholfen…
Als „deutliches Zeichen in Richtung Geschäftsführung“ hat die Bundesgeschäftsführerin der EVG, Cosima Ingenschay, den ersten Streiktag bei Keolis/eurobahn bezeichnet. „Wir haben gezeigt, dass es uns mit einem gerechten Tarifvertrag bei der eurobahn ernst ist, darauf sollte das Unternehmen nun schnellstmöglich reagieren. Das erwarten auch die Fahrgäste, die nicht in der Kälte stehengelassen werden wollen.“
Die von der EVG angekündigten Streiks bei Keolis/eurobahn sind am Montagmorgen angelaufen. Das hat die Bundesgeschäftsführerin der EVG, Cosima Ingenschay, erklärt. „Leider hat uns die Geschäftsleitung bis zur Stunde kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Das hat zur Folge, dass wir unseren berechtigten Forderungen nun - wie angekündigt - mit einem entschlossenen Arbeitskampf Nachdruck verleihen werden“, sagte Cosima Ingenschay. Die Auswirkungen des EVG-Streiks würden im gesamten Netz von Keolis/eurobahn spürbar sein. Die Verantwortung dafür trage die Geschäftsleitung von Keolis/eurobahn.
Der Bundesvorstand der EVG hat einem unbefristeten Arbeitskampf bei Keolis/eurobahn zugestimmt. Nachdem sich zuvor 94 Prozent der EVG-Mitglieder, die sich an der Urabstimmung beteiligt haben, für einen Erzwingungsstreik zur Durchsetzung ihrer berechtigten Forderungen ausgesprochen hatten, wurden die Signale dafür jetzt auf Grün gestellt. Die Streikmaßnahmen werden in Kürze beginnen.
Die bei Keolis/eurobahn beschäftigten Mitglieder der EVG haben sich in einer Urabstimmung eindeutig für einen unbefristeten Arbeitskampf ausgesprochen. Das sagte die für Streikmaßnahmen zuständige Bundesgeschäftsführerin, Cosima Ingenschay, nach Auszählung aller Stimmen in Hamm. „Die Zustimmung für einen Erzwingungsstreik liegt bei 94 Prozent“, erklärte sie.