Für mehr Sicherheit in Zügen, Bussen und Verkehrsstationen: Sicher unterwegs

Petition für mehr Sicherheit

Unsere Sicherheit ist nicht verhandelbar!

Der 2. Februar 2026 stellt für uns eine Zäsur dar: an diesem Tag wurde unser Kollege Serkan Çalar im Rahmen einer Fahrscheinkontrolle im Regionalzug so brutal angegriffen, dass er später seinen schweren Verletzungen erlag. Jetzt Petition für mehr Sicherheit unterschreiben!

Die Wesentlichen Forderungen der EVG für mehr Sicherheit

  • Sicherheitskonzepte müssen Bestandteil von Vergabeverfahren und somit finanziert werden.
  • Mehr Personal in den Zügen! Doppelbesetzung bei Strecken mit erhöhtem Gefährdungspotential
  • Sonderdezernate bei Staatsanwaltschaften damit Übergriffe schnell geahndet werden und Konsequenzen nach sich ziehen!
  • Freiwilliges Tragen der BodyCam für alle Beschäftigen mit Kund:innenkontakt
  • Die Erfassung und Meldung von Vorfällen muss Arbeitszeit sein!
  • Mehr Polizei und geschultes Sicherheitspersonal in Zügen und Bahnhöfen!

Expert:innenkreis Sicherheit

Du brennst für das Thema Sicherheit? Du möchtest dich für Maßnahmen für mehr Sicherheit für Bahnbeschäftigte einsetzen? Du hast Interesse am Austausch mit Kolleg:innen zu euren Erfahrungen? Dann bist du hier genau richtig!

Beim Expert:innenkreis Sicherheit!

Das ist der Ort in der EVG, bei dem es um eure Anliegen rund um das Thema Sicherheit geht. Dort kommen Kolleg:innen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, externe Gäste einzuladen oder eigene Veröffentlichungen vorzubereiten. Alle sind willkommen - gemeinsam setzen wir uns für mehr Sicherheit und Zusammenhalt ein!

Interesse geweckt? Dann mach mit! Meldet euch bei Elisabeth Kula: Betriebliche.Mitbestimmung@evg-online.org

 

 

„Ruf Robin“: Das Helfer*innen-Telefon der EVG

Du brauchst weitere Unterstützung? Kein Problem: Melde dich bei der 24 Stunden Hotline„Ruf Robin“.

Telefon: 0800 264 44 44.

Die Service-Hotline nimmt alle notwendigen Angaben zu deinem Vorfall vertraulich auf. Danach wirst du durch das Ruf Robin-Team zurückgerufen und beraten. Als EVG-Mitglied erhältst du auf Wunsch danach eine individuelle sowie juristische Beratung durch deine Geschäftsstelle und kannst weitere Unterstützungsangebote unserer Sozialpartner nutzen. Auch Nicht-Mitglieder erhalten hier eine Erstberatung.

Warum ist es wichtig, einen Vorfall zu melden?
Körperverletzungen und auch gewaltvolle Sprache (Beleidigungen, Bedrohungen und Belästigungen) können bei Menschen Spuren hinterlassen. Deshalb ist es wichtig, dass du jeden Vorfall meldest – bei deinem Betriebsrat und bei deiner/deinem Vorgesetzten – und ggf. zur Anzeige bringst. So können wir erfahren, wann, wo und wie Übergriffe stattfinden.

Nur wenn wir alle Vorfälle kennen, können wir dir helfen und daran arbeiten, deinen Job sicherer zu machen. Auch eine Anzeige ist wichtig, um auf dieses Problem über betriebliche Grenzen hinweg aufmerksam zu machen. Jeder angezeigte Vorfall verdeutlicht, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle, sondern um ein gesellschaftliches Problem handelt, auf welches auch politisch reagiert werden muss.

Übergriffe auf Beschäftigte sind nicht hinnehmbar
Die Zahlen im öffentlichen Dienst steigen jährlich an. Wir – deine Interessenvertretungen und deine Gewerkschaft – wollen nicht hinnehmen, dass verbale und körperliche Übergriffe zum beruflichen Alltag gehören. Was ist als Übergriff zu verstehen?

Sobald du dich in einer Situation unwohl oder unsicher fühlst, ist das eine Grenzüberschreitung und als Übergriff zu bewerten.

Ein Übergriff ist zum Beispiel, wenn du beleidigt, genötigt, bedroht, abgewertet, belästigt, bespuckt wirst. Und/oder körperlich angegriffen wirst, z. B. durch  Anrempeln, Treten, Bedrohung mit Händen oder Gegenständen.

Videos zu Ruf Robin

Folge 2: sicher unterwegs?

Informationen zur DGB-Kampagne

In Berlin wurde im Juni 2022 die vom BMI beauftragte Studie „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ vorgestellt. Der DGB hatte sich im Rahmen der Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ entscheidend für die Durchführung der Studie eingesetzt. Mit dabei war auch Innenministerin Nancy Faeser. Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag des BMI vom Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung. Eine Zusammenfassung der zentralen Studie kann rechts heruntergeladen werden.

Kampagne #mehrachtung

„Die verbalen Übergriffe auf Beschäftigte haben sich in den letzten Jahren verfünffacht, Körperverletzungen haben sich verdreifacht“, bilanziert der EVG-Vorsitzende Martin Burkert. Wir wollen das nicht weiter hinnehmen - und starten gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium eine neue Kampagne hierzu. Ihr Motto: „Bringen wir mehr Achtung auf die Straße und Schiene.“ Den Startschuss gaben Martin Burkert und Bundesverkehrsminister Wissing am 28. November.

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