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Bahnwerk Eberswalde gerettet

Bahnwerk Eberswalde gerettet

Jetzt ist es offiziell: Das Bahnwerk Eberswalde ist gerettet. Am Mittwoch haben sich die Deutsche Bahn und die Quantum AG über einen Verkauf geeinigt und somit eine rund anderthalbjährige Hängepartie für die Beschäftigten und die Region beendet. Damit hat sich der langwierige Kampf unserer Kolleginnen und Kollegen und der EVG endlich ausgezahlt. Der traditionsreiche Standort wird nun mit 210 Mitarbeitern für mindestens fünf Jahre erhalten bleiben.

Werk Eberswalde: Kampf um Erhalt trägt endlich Früchte!

Die EVG begrüßt die sich abzeichnende Lösung für das Werk Eberswalde. „Es geht weiter in Eberswalde. Das ist eine gute Nachricht und ein Erfolg für die Beschäftigten und die EVG“, sagte der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Der langwierige Kampf unserer Kolleginnen und Kollegen und der EVG trägt endlich Früchte.“

Eberswalde: EVG ist „verhalten optimistisch“

Eberswalde: EVG ist „verhalten optimistisch“

Der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel hat sich nach der Gesprächsrunde am Freitag zur Zukunft des Bahnbetriebswerks in Eberswalde „verhalten optimistisch“ gezeigt. „Den Durchbruch haben wir noch nicht erreicht", so Hommel. „Wir begrüßen es, dass die Bahn sich zum Verkauf des Werkes entschieden hat." Nun sei es am Land Brandenburg, gemeinsam mit potentiellen Investoren, bis Mitte Januar ein tragfähiges Konzept zu entwickeln.

EVG gibt Kampf um Eberswalde nicht auf

EVG gibt Kampf um Eberswalde nicht auf

Der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel hat scharfe Kritik an der Deutschen Bahn geübt. „Es ist unverantwortlich, dass die Zukunft des Bahnbetriebswerks in Eberswalde immer noch nicht gesichert ist“, machte Hommel deutlich. „Alle Beteiligten haben zugesagt, bis zum 1. November eine Einigung zu erzielen, stattdessen wird immer noch taktiert“, empörte sich der EVG-Vize. Mehr noch: „Statt den Kolleginnen und Kollegen eine Perspektive zu bieten, wird jetzt schon wieder über die Schließung gesprochen, das ist völlig inakzeptabel“, so Hommel.

Eberswalde: Bahn und Politik müssen Zusagen einhalten

Eberswalde: Bahn und Politik müssen Zusagen einhalten

Die EVG ist mit dem aktuellen Stand der Verhandlungen zum Verkauf des Bahnwerks Eberswalde unzufrieden. „Um bis zum 30. Oktober dieses Jahres eine tragfähige Lösung zu finden, müssen die Bahn und das Land Brandenburg die verbleibenden Tage intensiv nutzen, um die noch offenen Fragen zu klären“, sagte der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel. Die EVG erwarte, dass die Gespräche mit mehr Nachdruck geführt werden, um die Zukunft des Werkes fristgerecht zu sichern: „Unsere Kolleginnen und Kollegen in Eberswalde haben endlich Klarheit über ihre Zukunft verdient“, so der EVG-Vize.

DB Werk Eberswalde kann erhalten bleiben

DB Werk Eberswalde kann erhalten bleiben

„Für das Instandhaltungswerk in Eberswalde gibt es wieder eine realistische Chance. Das Werk kann erhalten bleiben, unser Kampf und der unermüdliche Einsatz der Kolleginnen und Kollegen haben sich gelohnt.“ Dieses Fazit zog der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel nach dem Spitzengespräch am Montagabend in Berlin. An dem Treffen nahmen unter anderem der Vorstandsvorsitzende der DB AG, Rüdiger Grube, die zuständigen Betriebsräte aus dem Werk Eberswalde sowie, auf Betreiben der EVG, auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke teil.

EuroMaint Rail GmbH: Fragen über Fragen?

In der Aprilausgabe Fakten wirft der EuroMaint Rail Geschäftsführer Robert Lehmann, bezogen auf die Politik und die Gewerkschaften bei der Reduzierung der Überkapazität in der Güterwageninstandhaltung, Fragen über Fragen auf. Insbesondere gegenüber der Politik spricht Lehmann davon, warum DB Werke privilegiert werden?