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Nicht der Bahn fehlen Milliarden, sondern der Schiene - EVG fordert Gesamtkonzept für den Schienenverkehr

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert mit Blick auf den aktuellen Bericht des Bundesrechnungshofes zur DB AG ein Gesamtkonzept für den Schienenverkehr in Deutschland. „Die Lösungsvorschläge der Rechnungsprüfer sind nur halb durchgebacken“, sagte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner. „Einfach Tafelsilber zu verkaufen, löst nicht die Probleme, die wir derzeit im Schienenverkehr in Deutschland haben.“

EVG: Maßnahmen für mehr Sicherheit müssen verstetigt werden

Die EVG begrüßt die geplanten Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Bahnhöfen. „Unsere Forderung, dass unsere Bahnhöfe sicherer werden müssen, ist offenbar nicht ungehört geblieben“, sagte der Stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel. „Die jetzt vereinbarten Maßnahmen sind ein richtiger Anfang, dürfen aber kein Strohfeuer bleiben. Einmal Geld zu investieren, so richtig das ist, wird nicht ausreichen. Die Bemühungen für mehr Sicherheit müssen verstetigt und auf eine breitere Basis gestellt werden.“

EVG begrüßt Vorstoß, die Bahn zum Fahren von mehr Zügen zu verpflichten

Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, hat Äußerungen des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Sören Bartol begrüßt, wonach die Deutsche Bahn nicht mehr auf eine Gewinnmaximierung, sondern auf das Fahren von mehr Zügen verpflichtet werden soll. „Das wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, setzt aber voraus, dass der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn deutlich mehr als bislang vorgesehen in die Infrastruktur investiert“, machte Kirchner deutlich.

Hitzewelle: EVG kritisiert Krisenmanagement der DB AG - "Unhaltbare Zustände"

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) übt scharfe Kritik am Krisenmanagement der Deutschen Bahn während der aktuellen Hitzewelle in Teilen Deutschlands. „Allen Prognosen und Vorbereitungen zum Trotz hat die DB die Lage nicht im Griff“, sagte der Stellvertretende Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel „Uns liegen drastische Berichte von Beschäftigten vor, die zum Teil unhaltbare Zustände in den Zügen aufzeigen.“

EVG warnt: Die Bahn in unserem Land ist in Gefahr!

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) schlägt Alarm. Nach ihr vorliegenden Informationen haben sich die Deutsche Bahn AG und der Bund über die Finanzierung der Infrastruktur für die nächsten 10 Jahre verständigt. Damit drohten weitere Verschlechterungen im Schienenverkehr. „Die Verantwortung für die Schieneninfrastruktur in Deutschland trägt der Bund als Eigentümer. Mit der jetzigen Verständigung über die Finanzierung der Infrastruktur kommt der Eigentümer dieser Verantwortung nicht nach“, kritisierte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner.

EVG fordert Entscheidungen des Klimakabinetts im September

Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Alexander Kirchner, hat die „Unentschlossenheit der deutschen Politik in Sachen Klimaschutz“ scharf kritisiert. Nach der Sitzung des Klimakabinetts sagte er: „Jeder weiß, dass wir unser Umweltverhalten dringend ändern müssen, doch nur die wenigsten sind dazu wirklich bereit. Deshalb muss die Regierung Impulse und Anreize setzen, damit wir unser Leben für den Klimaschutz ändern. Das dürfen wir nicht auf die lange Bank schieben, spätestens im September, auf der nächsten Sitzung des Klimakabinetts müssen die richtigen Entscheidungen fallen“.

EVG kritisiert „Starrsinn der deutschen Politik“ und fordert Besteuerung des Flugverkehrs

Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Alexander Kirchner, hat den „Starrsinn der deutschen Politik in Sachen Klimaschutz“ scharf kritisiert. Kirchner begrüßt den, wie er sagte „Mut der Franzosen“, den Flugverkehr zu besteuern, um die daraus generierten Einnahmen auch in den Ausbau der Schiene zu stecken. „Das halten wir als EVG auch in Deutschland für erforderlich“, machte er deutlich.

EVG fordert lückenlose und vollständige Aufklärung

Nach den bekanntgewordenen, vermutlichen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Beraterverträgen bei der Deutschen Bahn fordert die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) eine schnelle und lückenlose Offenlegung aller Vorfälle. Sie unterstützt deshalb den vom Aufsichtsrat der DB AG am vergangenen Donnerstag erklärten Willen zur Aufklärung.