Usedomer Bäderbahn GmbH (Bereich Bus): Arbeitgeber legt Angebot vor
Deshalb fordert die EVG auch für den Teilbereich Bus bei der Usedomer Bäderbahn GmbH einen Tarifvertrag.
Deshalb fordert die EVG auch für den Teilbereich Bus bei der Usedomer Bäderbahn GmbH einen Tarifvertrag.
Am Montag hat zwischen der EVG und der Geschäftsführung der Usedomer Bäderbahn GmbH ein Sondierungsgespräch zur Tarifierung des Bereiches Bus bei der UBB stattgefunden. Corona-bedingt konnte der Termin nur per Videokonferenz stattfinden.
Müdigkeit am Steuer ist und bleibt ein Problem für Busfahrer*innen. Eine Umfrage der ETF, unterstützt durch die EVA, unter 600 Fahrer*innen hat erschreckende Ergebnisse erbracht:
Der Gesamtbetriebsrat DB Regio Schiene/Bus hat einer Haftungsfreistellung* für Triebfahrzeugführer*innen mehrheitlich zugestimmt. Die EVG-Fraktion hatte diese Freistellung gefordert und hat sich nunmehr durchgesetzt.
Die EVG hat ihre wieder aufgenommenen Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn erfolgreich abschließen können. „In zahlreichen intensiv geführten Verhandlungsrunden ist es uns gelungen, den Betriebsfrieden wiederherzustellen, indem wir Vereinbarungen für alle Kolleginnen und Kollegen erzielen konnten. Damit wurde eine Spaltung verhindert“, machte EVG-Vorstand Kristian Loroch deutlich.
Gewerkschaftskonkurrenz in einem Unternehmen oder in einem Betrieb ist völlig normal. Insofern ist es auch völlig normal, dass wir über unsere gewerkschaftlichen Ziele streiten – solange das in gegenseitigem Respekt und ohne persönliche Angriffe vonstatten geht.
Beschäftigte der Deutschen Bahn können auch Urlaub und Überzeit für die Kolleg*innen spenden, die unter den Hochwasser-Schäden leiden. Dies hatte die EVG mit dem Arbeitgeber vereinbart.
Die Spendenbereitschaft der Bahnfamilie ist weiterhin groß: Knapp 1,7 Millionen Euro sind bereits auf das Konto der Stiftungsfamilie BSW & EWH eingegangen. Und dieser Betrag wird von der DB AG noch verdoppelt! Wir sagen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Spender!
Der Fonds soziale Sicherung gewährt allen von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Förderberechtigten eine Soforthilfe von bis zu 7.500 Euro aus dem Härtefonds. Förderberechtigte, die ihre Wohnung oder ihr Haus (zeitweise) verloren haben oder anderweitig massiv von den Hochwassern betroffen sind, können einen Antrag stellen.
Teile Deutschlands wurden von schweren Unwettern und Hochwasser heimgesucht. Wir wissen von ersten Kolleg*innen, die betroffen sind. Solidarität ist einer unserer höchsten Werte und das zeigt sich vor allem in schwierigen Situationen. Dann helfen wir einander. Schnell und unbürokratisch.