SSB: „Heute ist kein Arbeitstag. Heute ist Streiktag!“

Unter dem oben genanntem Motto standen am vergangenen Freitag die Räder der Stuttgarter Stadtbahnen und Busse still. Damit sollte gezeigt werden, dass es den beschäftigten Kolleg:innen ernst ist mit der Durchsetzung der ver.di- Forderungen.

Ver.di möchte verbesserte Arbeitsbedingungen, wie z.B. weniger Arbeitszeit, mehr Urlaub, bessere Pausenregelungen und eine kürzere Dauer der Schichten durchsetzen. Mit diesen Forderungen soll auch die Arbeit im ÖPNV für Nachwuchs attraktiver gemacht werden, denn hier gibt es massive Probleme, Personal für die Jobs bei der SSB zu begeistern. Geld allein ist dabei nicht alles. 2023 wurden Lohnerhöhungen erkämpft, jetzt geht es um bessere Arbeitsbedingungen.

Vereint in der Kampagne #Wirfahrenzusammen unterstützen sich Kolleg:innen von ver.di, Fridays for future und der Klimagerechtigkeitsbewegung, mit der EVG als Bündnispartner, gegenseitig. So soll das gemeinsame Ziel, eine echte Verkehrswende herbeizuführen, im Interesse von Kund:innen und Beschäftigten, durchgesetzt werden.

Denn nur ein zuverlässiger Nahverkehr bewegt die Menschen zum Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn. Dazu gehören auch genügend finanzielle Mittel von den Ländern, um gute Arbeitsbedingungen zu schaffen: Fahrtausfälle und ein ausgedünnter Fahrplan aufgrund von Personalmangel dürfen nicht zur Normalität werden!

Aus dem EVG-Ehrenamt war am Freitag eine Kollegin der EVG-Betriebsgruppe InfraGo (Netz) und der EVG-Frauen Stuttgart mit dabei, um solidarische Grüße der Schwester-Gewerkschaft EVG zu überbringen.

Hier ein Link zum Online-Beitrag von regio.tv