Seniorenkreis 2 OV Nürnberg: Im Gespräch mit der Stadtpolitik

Bei der Monatsversammlung des Seniorenkreises 2 OV Nürnberg trafen sich am Donnerstag 42 EVG-Seniorinnen und Senioren im kleinen Saal des Genossenschaftssaalbaus. Werner Metzler, 1. Vorstand des SK2, eröffnete die Versammlung und begrüßte die neuen Mitglieder sowie alle Anwesenden.

Herzlich willkommen hieß er auch die Stadträte Lorenz Gradl und Gerhard Groh sowie die Überraschungsgäste Claudia Arabackyj und den Stadtrat und Oberbürgermeisterkandidaten Nasser Ahmed.

Lorenz Gradl verkündete, dass er bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 nicht mehr kandidieren wird. Er bedankte sich bei den anwesenden Seniorinnen und Senioren für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung während seiner über 30-jährigen Tätigkeit, zu der auch die Betreuung der Bauernfeindsiedlung gehörte. Gleichzeitig versprach er, dem Seniorenkreis weiterhin verbunden zu bleiben – nicht zuletzt, da er auch Mitglied der EVG ist.

Als seinen Nachfolger stellte er Stadtrat Gerhard Groh vor. Gerhard berichtete, dass er seit 2008 dem Stadtrat angehört und künftig die Betreuung der Bauernfeindsiedlung übernehmen wird. Er informierte über aktuelle Themen und Herausforderungen im Stadtteil und erläuterte, wie er diesen begegnen möchte. Zum Abschluss beantwortete er Fragen zu aktuellen Anliegen und stellte in Aussicht, die Seniorengruppe auch weiterhin sporadisch zu besuchen und zu informieren.

Anschließend stellte sich Claudia Arabackyj, seit 2002 Stadträtin, vor. Sie berichtete über die Schwerpunkte ihrer kommunalpolitischen Arbeit sowie über ihre enge Verbundenheit mit der Bauernfeindsiedlung und den Eisenbahnern, die sich unter anderem in ihrer Mitgliedschaft im Zugführer- und Schaffnerverein widerspiegelt.

Zum Abschluss ergriff Dr. Nasser Ahmed das Wort. Er ist seit 2014 Stadtrat und aktuell Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Nürnberg. In einer engagierten Rede schilderte er seinen persönlichen und politischen Werdegang, sprach über aktuelle Herausforderungen der Stadt und erläuterte, welche Veränderungen und Verbesserungen er anstrebt.

Werner Metzler bedankte sich herzlich bei allen vier Stadträten für ihr Kommen – besonders bei Lorenz Gradl, der der Seniorengruppe und der EVG über viele Jahrzehnte treu verbunden war und sich stets um die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner in der Bauernfeindsiedlung gekümmert hat.

Zum Abschluss berichtete Werner Metzler wie gewohnt über vergangene und bevorstehende Aktivitäten der Seniorengruppe und dankte allen für ihre Teilnahme. Es war – wie immer – eine interessante, diesmal etwas politisch geprägte Versammlung. Wir freuen uns bereits auf das nächste Treffen, ganz nach unserem Motto: „Seniorenkreis 2 – persönlich, herzlich und digital.“