Schienenzukunft im Fokus: Martin Kröber (MdB) und Dirk Schlömer setzen starke Impulse für NRW

Es war ein politischer Paukenschlag zum Jahresabschluss 2025. In der letzten Sitzung des EVG-Landesverbandsvorstands Ende November ging es um weit mehr als nur Protokolle: Es ging um die Existenzfragen unserer Branche. Mit Martin Kröber (MdB, SPD) und Dirk Schlömer (mobifair e.V.) holten wir geballte Expertise an den Tisch, um die Weichen für die Mobilitätswende direkt im politischen Herz des Landes neu zu stellen.

Martin Kröber lieferte keine bloßen Berichte, sondern eine Vision für einen krisenfesteren DB-Konzern. Im Mittelpunkt stand das „Sorgenkind“ DB Cargo. Kröber machte deutlich, dass die finanzielle Auspressung der Gütersparte ein Ende haben muss: Eine EU-Kommission nimmt die Finanzkreisläufe unter die Lupe, um die starre 1-Prozent-Abführung vom Umsatz endlich zu stoppen. Die Mittel für Instandhaltung sollen 2026 massiv auf 4,1 Mio. Euro steigen. Sein Credo: Alles, was nicht dem Wettbewerb unterliegt, gehört konsequent unter das Dach der DB InfraGo.

Ergänzt wurde dieser bundespolitische Blick durch Dirk Schlömer, der die spezifischen Herausforderungen für Nordrhein-Westfalen scharf analysierte. Sein Fokus lag auf der Sicherung der Qualität und der sozialen Standards im ÖPNV/SPNV. Schlömer betonte die existenzielle Bedeutung der Gewährleistung des Deutschlandtickets in NRW. Mit dem verkehrspolitischen Papier und dem Fokus auf das Vergabe-Beschleunigungsgesetz setzt er ein klares Zeichen für faire Ausschreibungen und gegen Preiskämpfe auf dem Rücken der Beschäftigten. Dieser doppelte Experten-Check zum Jahresende hat gezeigt, wir lassen nicht locker.

Nach der Winterpause geht es direkt mit Hochdruck weiter. Der Landesverbandsvorstand trifft sich am 20. Februar 2026 in Düsseldorf zur nächsten Sitzung. Die Themen von Kröber und Schlömer werden uns dort als Kompass dienen, um unsere Forderungen gegenüber der Politik noch lauter zu machen.