Mit Fingerspitzengefühl zum Erfolg

Auftakt zur BR-Wahl 2026 im Löwenbräukeller: Rund 60 Teilnehmende kamen im Löwenbräukeller München zusammen, um sich auf die Betriebsratswahlen 2026 vorzubereiten. Im Mittelpunkt standen Strategien für starke EVG-Listen, Nachwuchsgewinnung und wirkungsvolle Kommunikation.

Franz Maier eröffnete mit einem Grußwort für den BuBA und rief dazu auf, Vielfalt und Ausgewogenheit bei der Listenaufstellung zu sichern. "Sind alle Bereiche, Berufe und Geschlechter vertreten? Haben wir junge Kolleg:innen, die wir nachziehen können?" Mit Blick auf die Wahlbeteiligung mahnte er: "Ob 50 oder 85 Prozent - das macht den Unterschied."

Bastian Arleth vom GBR Regio betonte die demografische Herausforderung: Bis 2030 werden rund 70 Prozent der GBR-Mitglieder in den Ruhestand gehen. Der GBR reagiere darauf mit Projekten zu Demografie, Unterstützung und Struktur, um Wissen zu sichern und Nachwuchs aufzubauen. Guntram Grasy aus der Abteilung Mitbestimmung erinnerte daran, dass die Betriebsratswahlen "über die Gestaltungsmacht der EVG in den Betrieben entscheiden".

Mit dem neuen EVG-Zukunftssiegel sollen künftig Listen ausgezeichnet werden, die Diversität und Zukunftsfähigkeit zeigen. Kommunikativ wurde es mit Referent Nafroth, der für eine emotionale, humorvolle Ansprache im Wahlkampf warb: "Sprecht die Sprache der Menschen - echt, direkt und mit Herz."

Jonathan Schwarz von der Abteilung Mitgliederentwicklung stellte die Unterstützungsangebote des BuBA vor und die Gestaltung von Flyern im Webtool. Zum Abschluss leitete Christoph Härle in die Workshop-Phase über: In Gruppen diskutierten die Teilnehmenden, wie sie die vorgestellten Ideen im eigenen Betrieb umsetzen können - von kreativer Öffentlichkeitsarbeit bis zur gezielten Ansprache neuer Kandidat:innen. Damit endete ein lebendiger Tag voller Motivation.