Digitale Teilhabe für Senioren steigt an - EVG-Veranstaltung unterstützt DB App „MobiDig“

Die Ortsseniorenleitung (OSL) der Seniorengruppe im EVG-Ortsverband Mainfranken hatte erneut das Thema: DB-Fahrscheine im Wandel der Zeit: „MobiDig“ zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Geladen wurde im Rahmen der „Digitalen Teilhabe für Senioren:innen“ ins DGB-Haus nach Schweinfurt.

Fritz Schad – OSL-Mitglied als Vertreter von Schweinfurt – und der Vorsitzende der OSL, Harald Schmid, aus Würzburg, freuten sich über das steigende Interesse der Senioren:innen von den ehemaligen Bundesbahn-Dienststellen in Schweinfurt. Entscheidend dafür ist, dass der Referent nah zum Wohnort der Mitglieder kommt und die Mitglieder keine langen Anreisezeiten zum Veranstaltungsort haben. Aus diesem Grund wird das Angebot „Digitale Teilhabe“ nicht nur am Sitz der EVG-Geschäftsstelle in Würzburg, sondern in den ehemaligen Ortsverwaltungen Schweinfurt und Gemünden am Main angenommen.

Fritz Schad hatte als Referent den ehemaligen Geschäftsführer der EVG-Vermögensverwaltungsgesellschaft und Abteilungsleiter Finanzen, Controlling und Mitgliederverwaltung in der EVG-Zentrale in Frankfurt, Anton Hofmann, eingeladen. Hofmann zeigte in seinem Einführungsvortrag „Schritt für Schritt“ wie die Installation der DB App auf das Smartphone funktioniert und den künftigen Anwendern:innen die Vorteile, wie sich die berechtigten Eisenbahner:innen den Weg zum Automaten am Bahnhof – sofern überhaupt noch vorhanden - ersparen können.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Anton Hofmann fest, dass inzwischen dreiviertel aller über 65-Jährigen bereits die digitalen Möglichkeiten nutzen. Vor 5 Jahren waren es nur knapp die Hälfte. Bei den 65- bis 69- Jährigen sind es bereits 98 %. Mit steigendem Alter wird allerdings der Anteil kleiner.

„Deutschlands Senioren sind viel digitaler als gedacht!“ freut sich der Referent insbesondere über die rege Teilnahme an den Fortbildungsangeboten der EVG für die Senioren:innen.

Vorrangig nutzen viele das Internet, den E-Mail-Versand, 90 % die sozialen Netzwerke (u.a. Facebook, Instagram etc.) 50 % Videoanrufe mit Freunden und Bekannten sowie zu 80 % Internetbanking.

„Am wichtigsten ist es einerseits Stress abzubauen und andererseits aber auch die Angst vor Betrug zu nehmen“ fasste Anton Hofmann die Problematik bei den Anwendern zusammen. Er empfahl ggf. eine Hotline oder Hilfe sowie Angebote der Kommunen in Anspruch zu nehmen.