Meldungen zu #Werke

Spitzengespräch: EVG weiterhin kampfbereit

Spitzengespräch: EVG weiterhin kampfbereit

Ein Spitzengespräch mit Rüdiger Grube zur Zukunft des Bahnwerkes in Eberswalde brachte am Dienstagabend keine Lösung. Nach wie vor ist die DB AG nicht bereit, den Schließungsbeschluss zurückzunehmen. Allerdings wolle man Alternativkonzepte zum Erhalt weiterhin prüfen.

Druck machen: für Werke-Erhalt - gegen Zerschlagung

Druck machen: für Werke-Erhalt - gegen Zerschlagung

Die EVG und ihre Betriebsräte kämpfen weiter um den Erhalt der Bahnwerke in Zwickau und Eberswalde. Die DB AG hatte im Oktober deren Schließung verkündet. Angeblich seien sie nicht ausgelastet und arbeiteten nicht wirtschaftlich. DB-Chef Grube hatte aber zunächst ernsthafte Bereitschaft erkennen lassen, die Werke weiterzuführen, sollte eine tragfähige Möglichkeit dazu bestehen. Diese Möglichkeit liegt zwischenzeitlich auf dem Tisch: Ein Konzept der EVG und des Betriebsrates aus Eberswalde- dieses Konzept ist auch dem Aufsichtsrat der DB AG bekannt.

EuroMaint Rail: Lehmann gibt Bespitzelung zu!

EuroMaint Rail: Lehmann gibt Bespitzelung zu!

Den Gewerkschaften EVG, IGBCE und IG Metall liegen Informationen vor, wonach der EuroMaint Rail-Geschäftsführer Robert Lehmann zugibt, dass er eine Privatdetektei damit beauftragt hat, die Kommunikation zwischen dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats EuroMaint Rail GmbH und der EVG überwachen zu lassen. Den diesbezüglich entstandenen Verdacht hat Herr Lehmann inzwischen mit Schreiben vom 12. März 2015 an Rechtsanwalt Jäckel bestätigt. Wie dem Schreiben zu entnehmen ist, wird darin der Auftrag an eine Detektei zu verdeckten Ermittlungen gegen den Betriebsrat eingeräumt.

Niemals aufgeben: Proteste gegen DB-Werkeschließungen

Niemals aufgeben: Proteste gegen DB-Werkeschließungen

Strahlender Sonnenschein in Berlin- vielleicht auch ein Hoffnungsschimmer für rund 600 Beschäftigte der DB Werke in Eberswalde und Zwickau. Vor dem Bahntower suchte eine Delegation der Betroffenen das Gespräch mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates des Schienen-Konzerns. Insbesondere den Vertreter der Anteilseigner wurde noch einmal deutlich gemacht, dass es Alternativen zur Schließung beider Standorte gibt. Das Kontrollgremium beschäftigt sich nämlich unter anderem mit der Werkeproblematik.

Proteste gegen Werkeschließungen der DB: Aktionen in Berlin und Eberswalde - „Fünf für Fünfhundert“

Proteste gegen Werkeschließungen der DB: Aktionen in Berlin und Eberswalde - „Fünf für Fünfhundert“

Die Beschäftigten der von der Schließung bedrohten Bahn-Werke geben nicht auf. Sie kämpfen weiter für den Erhalt ihrer Standorte in Eberswalde und Zwickau. Aktionen gibt es am Mittwoch in Eberswalde und am Rande der Aufsichtsratssitzung der DB in Berlin. „Fünf für Fünfhundert“ nennen die Eberswalder Bahn-Werker ihre Aktion in der Hauptstadt. Fünf Vertreter der gut 500 Beschäftigten werden den Mitgliedern des Aufsichtsrates der Deutschen Bahn eine Expertise übergeben.

„Ich hoffe, dass wir Eberswalde wuppen“

„Ich hoffe, dass wir Eberswalde wuppen“

Die EVG setzt ihren Einsatz für den Erhalt der Werke Eberswalde und Zwickau fort. Die Zukunft der beiden Standorte steht auf der Tagesordnung des Konzern-Aufsichtsrats in der kommenden Woche. Vor Ort gibt es weiterhin viele Aktivitäten. So sind die betroffenen EVG-Landesverbände stark engagiert. Der Landesverband Brandenburg forderte auf seinem Jahresempfang in Potsdam Solidarität mit Eberswalde und ein nachhaltiges Engagement der Politik.