Meldungen

Lokführer: Für mehr Sicherheit und Fairness - Fahr- und Ruhezeiten kontrollieren!

Lokführer: Für mehr Sicherheit und Fairness - Fahr- und Ruhezeiten kontrollieren!

Gut so: Die SPD-Bundestagsfraktion hat jetzt zwei unserer zentralen Forderungen zur Qualifikation von Lokführern aufgenommen. Die einheitliche Mindeststandards bei der Ausbildung und die Kontrolle der Fahr- und Ruhezeiten von Lokführern. Mannheim hat gezeigt: Wir müssen dringend handeln. Schwarze Schafe unter den Eisenbahn-Unternehmen dürfen das Berufsbild Lokführer nicht kaputtmachen!

Betriebsgruppe Netz Hamm

Demokratisch, transparent und so nah wie möglich am Mitglied. Das waren die Beschlüsse des alten Betriebsgruppenvorstandes für die anstehenden Neuwahlen. In sieben Teil-Mitgliederversammlungen konnten alle EVG-Mitglieder/innen mitbestimmen bzw. sich zur Wahl stellen. Das Ergebnis spricht für sich. 31 Vertreter aus allen Regionen, Gewerken, Jugend und Frauen haben das Vertrauen der Mitglieder erhalten.

Bundesfrauenleitung verabschiedet Resolution

Bundesfrauenleitung verabschiedet Resolution

Die Bundesfrauenleitung hat auf ihrer Sitzung die Resolution „Fairness JA! Kahlschlag NEIN!“ verabschiedet. Hintergrund: In dieser Woche treffen die Bundestagsabgeordneten einen sehr weitreichenden Beschluss. Mit der Abstimmung über das „Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs im Eisenbahnbereich“ stellt der Deutsche Bundestag die Weichen für mehr oder weniger Umweltschutz, für mehr oder weniger Stau auf Straßen und Autobahnen und nicht zuletzt über die Zukunft von zigtausenden Arbeitsplätzen in allen Unternehmensbereichen der DB AG und den nichtbundeseigenen Eisenbahnen.

Eisenbahner demonstrieren gegen bahnfeindliche Politik - Kirchner widerspricht Dobrindt

Mehr als 1.000 Eisenbahnerinnen und Eisenbahner aus allen Teilen Deutschlands haben heute in Berlin gegen die zunehmende Benachteiligung der Eisenbahn protestiert. Hintergrund ist die Absicht des Bundestages, noch in dieser Woche ein Gesetz zu Lasten des Schienenpersonenfernverkehrs zu verabschieden. Danach sollen jene Preissteigerungen bei den Trassengebühren, die die Länder nicht tragen wollen, dem Fernverkehr der Deutschen Bahn zugeschlagen werden. Der ist aber, nach einem am Wochenende bekannt gewordenen Gutachten, schon jetzt kaum noch in der Lage, alle seine Zugverbindungen in Deutschland wirtschaftlich zu betreiben. Intern werden, Zeitungsberichten zufolge, bei weiteren Kostenbelastungen zwangsläufig Streckenstilllegungen und Leistungskürzungen angedroht.

Demo am 04. Juli in Berlin

Demo am 04. Juli in Berlin

13 stolze und betroffene Kolleginnen und Kollegen von DB Dialog in Karlsruhe demonstrieren auch für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Vor wenigen Tagen verkündete die Personalchefin auf einer Mitarbeiterversammlung als dritten Punkt (eher so nebenher) mit dünnen Worten, dass der Standort Karlsruhe mit seinen 47 Beschäftigten zum Ende des Jahres dicht gemacht werden soll. Noch keine Verhandlungen zum Interessensausgleich und Sozialplan!