Lebenslauf: Martin Burkert

Stellvertretender Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)

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„Die Arbeit der Jugend, der Frauen, der Senioren sowie der Beamtinnen und Beamten ist eine wichtige Säule in der Arbeit der EVG. Darum freut es mich besonders, dass ich für die Personengruppen in der EVG Verantwortung übernehmen darf. Hier werde ich mich mit ganzer Kraft einbringen. Das gilt auch für die Gewerkschaftsarbeit auf europäischer Ebene, die neue Blickwinkel eröffnet und für die ich künftig ebenfalls zuständig sein werde. In der Sozialpolitik mache ich mich dafür stark, die Arbeits- und Lebensverhältnisse für die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner zu verbessern.“

Martin Burkert

Martin Burkert, der dem Vorstand der Gewerkschaft bereits seit 2008 angehört, ist seit dem 12. November 2019 einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft.

1964 in Würzburg geboren, begann Martin Burkert im September 1980 eine Ausbildung im mittleren nichttechnischen Dienst bei der Deutschen Bundesbahn, 1983 wechselte er in die Beamtenlaufbahn. Schon seit August 1980 war er Mitglied der GdED und wurde 1990 Gewerkschaftssekretär, nachdem er zuvor zwei Jahre das Amt des freigestellten Hauptjugend- und Auszubildendenvertreters bei der Deutschen Bundesbahn wahrgenommen hatte.

Martin Burkert ist seit 1985 Mitglied der SPD und war von 2002 bis 2005 Mitglied des Nürnberger Stadtrates. 2005 kandidierte er erstmals für den Bundestag und war bis 2019 Abgeordneter. In dieser Zeit war er unter anderem von Januar 2006 bis Oktober 2013 Bahnbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion und in der 18. Wahlperiode (von Oktober 2013 bis Oktober 2017) Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur.  

2008 ging die GdED auf den gebürtigen Franken zu, um den Bundestagsabgeordneten auch für die Vorstandsarbeit in der EVG zu begeistern. Martin Burkert sagte zu und war seither ebenfalls Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes. Aufgrund seiner Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden legt er sein Bundestagsmandat nieder.

Als stellvertretender Vorsitzender ist Martin Burkert in der EVG für die Arbeit der Personengruppen, für den Bereich Soziales sowie für die Internationale Politik seiner Gewerkschaft verantwortlich.

Eine der größten Herausforderungen ist für Martin Burkert derzeit die menschengerechte Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt sowie der klimafreundliche Umbau des Verkehrssektors. Der Eisenbahn kommt dabei, nach seiner Auffassung, eine entscheidende Rolle zu – und der EVG eine besondere Bedeutung, ist sie doch die einzige Gewerkschaft, die in allen Branchen und Bereich der Eisenbahnen aktiv ist. Deshalb ist Martin Burkert auch um die Zukunft der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner nicht bange, wird die Zahl der Mitglieder, die sich aktiv einbringen und nicht nur ihre Arbeitswelt engagiert gestalten wollen, doch immer größer.

Sind die eigenen Akkus leer, erholt sich der Freund fränkischer Küche gerne bei einer Tasse Tee oder einer Runde Minigolf.

Privat ist er Mitglied der Arbeiterwohlfahrt und des Fränkischen Fastnachtvereins, zudem engagiert er sich als Vorsitzender in der Nürnberger Herzhilfe.

Martin Burkert lebt seit seinem vierten Lebensjahr in Nürnberg, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. 

Bilder Martin Burkert / © EVG/Heike Rost