Tarifrunde DB AG: Mitgliederbonus auch für Beamt:innen!
In der DB-Tarifrunde 2025 haben wir auch den EVG-Mitgliederbonus von 468 € - nur für EVG-Mitglieder - durchgesetzt. Dieser wird in Form einer Erholungsbeihilfe ausgezahlt.
In der DB-Tarifrunde 2025 haben wir auch den EVG-Mitgliederbonus von 468 € - nur für EVG-Mitglieder - durchgesetzt. Dieser wird in Form einer Erholungsbeihilfe ausgezahlt.
Unsere Mitglieder und GPV-Versicherten waren es bisher gewohnt, mit nur einem Antrag sämtliche Leistungen der Beamten-Pflegeversicherung und Beihilfe zu erhalten. Dies gibt es seit dem GPV-Dienstleisterwechsel von der KVB zur HMM leider nicht mehr.
Zum Start der Tarifverhandlungen hat das Bundeseisenbahnvermögen unsere Forderungen zur Kenntnis genommen, aber kein Angebot vorgelegt. Das ist ein klares Signal: Jetzt ist unser Zusammenhalt gefragt!
Vom 12. bis 14. November kam der Beamtenpolitische Ausschuss (BpA) der EVG in Wittenberg zu seiner Sitzung zusammen. Im Zentrum standen drei Themen, die viele unserer Kolleginnen und Kollegen unmittelbar betreffen: die Abschlagszahlungen für Bundesbeamte, die amtsangemessene Alimentation sowie die Neuaufstellung der BpA-Richtlinie.
Am 31.03.2016 fand in Hamburg Wilhelmsburg die beamtenpolitische Fachkonferenz im Norden statt. Eingeladen hatte der zuständige EVG Vorstand Martin Burkert und gekommen waren gut 170 Beamtinnen und Beamte, die sich über den aktuellen Stand der Dinge informieren lassen wollten. In einer gut 60 minütigen Rede zeigte Burkert die ganze Palette an aktuellen EVG- und beamtenpolitischen Themen auf.
Am Dienstag wurden die Wahlvorschläge der EVG für die Wahl des örtlichen Personalrats bei der BEV Dienststelle Mitte dem Wahlvorstand übergeben. Die amtierende Vorsitzende und Listenführerin der Tarifkräfte, Elke Scharle, betonte bei dieser Gelegenheit: „Im weitgehend geschlossenen Bestand Kolleginnen und Kollegen zu finden die bereit sind sich zu engagieren wird immer schwieriger. Dennoch bin ich überzeugt, dass es uns gelungen ist eine Liste auf zu stellen die die Unterschiedlichen Bereiche unserer Dienststelle repräsentiert.“
Das Bundesinnenministerium (BMI) plant Beamten und Versorgungsempfängern vsl. noch bis 2031 pro Besoldungsrunde 0,2 Prozentpunkte von der Bezüge-Erhöhung abzuziehen. DGB und EVG bewerten dies als Vertrauensbruch und Abkehr vom Prinzip der Übertragung von Tariferhöhungen auf die Besoldung.
Im Rahmen einer Zusammenkunft im BMF, unter anderem mit EVG-Vorstand Martin Burkert, den Staatssekretären Werner Gatzer (BMF) und Florian Pronold (BMUB) sowie dem HPR-Vorsitzenden des BEV, Gerald Horst, fand ein intensiver Informationsaustausch zum Thema „Sicherung bezahlbaren Wohnraums für Eisenbahner“ statt. Insbesondere wurde die aktuelle Situation von bestehenden Erbbaurechten der Eisenbahnerbaugenossenschaften erörtert. Die Gespräche werden fortgesetzt.
Die wahlberechtigten Kolleginnen und Kollegen der BEV Dienststelle Nord waren aufgerufen, ihren Besonderen Personalrat zu wählen. Von den 3.847 gültigen Stimmen entfielen 2.941 (76,45 %) auf die EVG-Liste und 906 (23,55 %) auf die GDL-Liste.
Nach einem Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums (BMI) sollen die Besoldung und Versorgung an die Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse angepasst werden. Der Entwurf sieht vor, die Besoldungs- und Versorgungsbezüge unter Berücksichtigung des Tarifabschlusses für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes vom 29. April 2016 anzupassen.