EVG-Chef Burkert fordert Lehren aus Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen

Zum Freispruch und zur angekündigten Revision im Prozess zum Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen erklärt der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Martin Burkert:

„Im Prozess um das schreckliche Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen saßen die Falschen auf der Anklagebank. Jahrzehntelang haben Verkehrsminister und Bahnvorstände, die alle längst weg sind, die Bahn mutwillig kaputtgespart. Und als dann etwas passiert ist, sollte die Verantwortung für das Unglück an zwei Eisenbahner durchgereicht werden. Das geht nicht und das Gericht hat dem zurecht einen Riegel vorgeschoben. Es bleibt zu hoffen, dass die Revision der Staatsanwaltschaft erfolglos sein wird. Ich werde das Unglück im Aufsichtsrat des Bahnkonzerns nochmal zum Thema machen. Von Evelyn Palla erwarte ich, dass sie erklärt, welche Lehren die Bahn aus dem Unglück und dem Prozess zieht.“