Demo in Straßburg: Klare Botschaft für faire Arbeit im Transport

Bei der Demo am Dienstag in Straßburg forderten mehrere europäische Gewerkschaften entschlossene EU‑Maßnahmen gegen ausbeuterische Subunternehmermodelle. Insbesondere im Transportwesen müsse sich etwas ändern, wo lange Vertragsketten, Lohnunterbietung und prekäre Bedingungen besonders verbreitet sind. Auch die EVG war bei der Kundgebung vertreten.

Die Gewerkschaften fordern:

  • Begrenzte Subunternehmerketten und Verbot der Auslagerung von Kerntätigkeiten.
  • Gesamtschuldnerische Haftung für alle Beteiligten.
  • Verbot von Zeitarbeitsfirmen bei Entsendung im grenzüberschreitenden Transport.
  • Stärkere Kontrollen und ein erweitertes Mandat der Europäischen Arbeitsbehörde.
  • EU‑weite Lizenzierung von Vermittlern.

Die Kernbotschaft des Protestes: Direkte Beschäftigung statt ausbeuterischer Konstrukte – besonders im Transportsektor.