Berliner Senior:innen sind fit

„Sicherheit auf der Straße und im öffentlichen Leben“ - unter diesem Motto hatten die Berliner Senior:innen eingeladen und mehr als 50 Kolleg:innen waren zu der Veranstaltung gekommen.

Als Referentinnen konnten die Polizeikolleginnen Lindemann und Smykalla vom Polizeiabschnitt 56 gewonnen werden. Im ersten Teil ging es um die Verkehrsprävention. Frau Smykalla appellierte daran, wenn möglich; die Ampelüberwege zu nutzen, um sicher die Straße zu überqueren. Auch sollte niemand unterschätzen, wie viele Medikamente die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen können. In der anschließenden regen Fragerunde ging es um die Nutzung von Fußgängerüberwegen, Regeln für Radfahrer und gegenseitige Rücksichtnahm aller Verkehrsteilnehmer:innen.

Frau Lindemann überraschte in ihren Ausführungen über Kriminalprävention mit der Aussage, dass zwar 25 % der Berliner Bevölkerung über 65 Jahre alt sei, doch die am wenigsten gefährdete Gruppe sei. Mit praktischen Tipps; wie dem Streichen der Daten aus dem amtlichen Telefonbuch oder Abkürzen des Vornamens um den ersten Buchstaben, um die Gefahr von „Enkeltrick-Anrufen“ zu vermeiden; hatte sie die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Senior:innen für sich. 

Nie fragt die Polizei am Telefon nach Geld oder Schmuck, betonte sie. Besonders legte sie den Senior:innen ans Herz, Unbekannten nicht die Tür zu öffnen und zur Sicherheit den Türspion zu nutzen. Dabei verwies sie darauf, dass es sogar elektrische Türspione zum Einbau gäbe, die dies vereinfachen.

Die Teilnehmenden hatten auch hier viele Fragen und konnten praktische Beispiele berichten, welche Betrugsversuche sie selbst bereits erlebt hatten und auch erfolgreich abgewehrt hatten. Eine gelungene Veranstaltung.