Aufsichtsratswahl der DB AG muss schnellstmöglich nachgeholt werden

Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Torsten Westphal, hat die Entscheidung, die Aufsichtsratswahlen bei der DB AG zu verschieben, begrüßt. „Angesichts der Empfehlung, in nächster Zeit größere Menschenansammlungen zu vermeiden, um der Verbreitung des Corona-Virus keinen Vorschub zu leisten, ist es eine sehr verantwortungsvolle Entscheidung, rund 2.300 Delegierte nebst Wahlvorstand in der nächsten Woche in Hannover nicht zusammenkommen zu lassen“, machte er deutlich.

„Das wichtigste ist der Schutz der Beschäftigten; in der Folge müssen sich nun alle Beteiligten kurzfristig darauf verständigen, wann die Wahlen schnellstmöglich nachgeholt werden können“, erklärte Torsten Westphal.
 
„Damit die Plätze auf den Arbeitnehmerbänken bis dahin nicht leer bleiben, braucht es eine schnelle einvernehmliche Klärung der nächsten Schritte. Wenn die Besetzung gerichtlich bestellt werden soll, muss auch hier ein gemeinsames Vorgehen vereinbart werden“, so das für die Aufsichtsratswahlen zuständige EVG-Vorstandsmitglied Kristian Loroch
 
„Unser Dank gilt allen, die in den zurückliegenden Wochen und Monaten, die Aufsichtsratswahlen vorbereitet haben. Die jetzt beschlossene Verschiebung bedeutet eine gewaltige Herausforderung für all jene, die kurzfristig einen neuen Wahlgang organisieren müssen. Vor dieser außergewöhnlichen Leistung haben wir großen Respekt“,  erklärten Torsten Westphal und Kristian Loroch.