Bahn mit Zukunft
Wir sind überzeugt: Die Eisenbahn ist das Verkehrsmittel der Zukunft. Denn sie ist klimafreundlicher als alle anderen Verkehrsträger, technisch sicher – und wir als Gewerkschaft sorgen für gute und gut bezahlte Arbeitsplätze. Damit die Bahn aber ihre Vorteile ausspielen kann, braucht sie die entsprechenden Voraussetzungen: eine moderne und gut funktionierende Infrastruktur und faire Wettbewerbsbedingungen. Dafür kämpfen wir als politische Organisation.
Was gar nichts mit Zukunft zu tun hat, ist der dauernde Wunsch, die Deutsche Bahn zu zerschlagen. Das löst kein einziges Problem und schafft keinen Meter neue Schienenwege. Die erfolgreichsten Bahn-Länder sind die mit integrierten Konzernen. Deswegen: Reformen ja, Zerschlagung nein.
Netz und Betrieb gehören zusammen
Netz und Betrieb gehören zusammen - Für eine integrierte Deutsche Bahn! Deutschland braucht auch künftig ein integriertes Bahnunternehmen mit Schienennetz und Bahnbetrieb. Eine Zerschlagung würde die Eisenbahn dagegen um Jahrzehnte zurückwerfen - mit allen negativen Konsequenzen für Fahrgäste, Beschäftigte und die Verkehrswende.
Darum muss die integrierte Bahn bewahrt werden:
- Eine Trennung von Netz und Betrieb würde gute tarifgebundene Arbeitsplätze gefährden.
- Struktur- und Rechtsform-Debatten würden die Eisenbahnbranche auf Jahre hinaus lähmen und wichtige Ressourcen binden. Auch der internationale Vergleich zeigt: Erfolgreiche Bahnländer haben integrierte Bahnunternehmen. Versuche der Trennung und Privatisierung hingegen sind meist kläglich gescheitert.
- Integrierte Bahnsysteme sind bei hoher Auslastung und viel Mischverkehr wesentlich leistungsfähiger.
- Integration und Wettbewerb sind kein Widerspruch: In keinem Land Europas gibt es mehr Konkurrenz auf der Schiene als in Deutschland.
Unsere Positionen und Forderungen
Großdemo in Berlin
Rund 1.500 Bahnbeschäftigte sind Anfang Februar 2025 unter dem Motto „Zukunft Bahn geht nur zusammen“ auf die Straße gegangen. In seiner Rede richtete sich der EVG-Vorsitzende Martin Burkert direkt an den Unions-Kanzlerkandidaten: „Herr Merz scheint ja ein Fachmann in Sachen Spaltung und Trennung zu sein. Auch bei der Bahn.“

Die Eisenbahner seien es aber leid, von fachfremden Besserwissern gesagt zu bekommen, wie Eisenbahn funktioniere. „Sie haben noch nie ein Stellwerk von innen gesehen, aber führen sich auf, als wären sie Lukas, der Lokomotivführer höchstpersönlich.“
„Sie haben noch nie ein Stellwerk von innen gesehen, aber führen sich auf, als wären sie Lukas der Lokomotivführer höchstpersönlich.“
Er stellte klar, dass wer die Zerschlagung der Deutschen Bahn fordere, habe keine Ahnung. „Der weiß nicht, wie Eisenbahn funktioniert. Eisenbahnerinnen und Eisenbahner wissen, wie Eisenbahn funktioniert!“ Allen Zerschlagungs-Fetischisten sei gesagt: „Wir sind Europas größte Eisenbahn-Gewerkschaft. Gemeinsam werden wir uns entschieden dagegenstemmen - mit der geballten Kraft unserer 185.000 Mitglieder."
Wer die Bahn zerschlage, löse keine Probleme, sondern verschlimmere diese und wolle nur ablenken, so Burkert. „Es waren doch drei Verkehrsminister von der Union, die das Netz jahrzehntelang verlottern ließen. Sie sind hauptverantwortlich für das, was auf Deutschlands Schienen schiefläuft."
„In Großbritannien kehren sie immer noch die Scherben der Eisenbahn-Zerschlagung zusammen“
Eine Trennung würde viele Arbeitsplätze kosten, sie würde den Bahnsektor in einen knallharten Verdrängungs-Wettbewerb führen und das Gemeinwohl über Bord werfen. „Die Zeit für solche neoliberalen Wettbewerbs-Feldversuche ist abgelaufen! Dafür müssen wir nur nach Großbritannien gucken: Da kehren sie immer noch die Scherben der Eisenbahn-Zerschlagung zusammen.“ Zum Schluss appellierte er an die Teilnehmenden, allen die Stirn zu bieten, die die Axt bei der Bahn anlegen. „Wir lassen uns nicht spalten! Zukunft Bahn geht nur zusammen!"
Fotos von der Demonstration
Kontakt

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Gewerkschaftssekretär
Verkehrspolitik
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