Newsticker:

22.10.2014

Tarifverhandlungen DB AG: Annäherung in den strukturellen Fragen - soziale Komponente unverzichtbar
 

Die Tarifverhandlungen zwischen der EVG und der DB AG sind am Mittwoch in Frankfurt nach mehr als sechsstündigen Verhandlungen unterbrochen worden. Bei der Forderung, die 5.000 in der EVG organisierten Lokführer wieder unter die Tarifzuständigkeit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fallen zu lassen, gab es eine deutliche Annäherung. „Wir haben einen Vorschlag gemacht, der nicht zwangsläufig zu Tarifkonkurrenz führt“, machte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich. Es müssten aber noch zahlreiche Detailfragen geklärt werden.

22.10.2014

Burkert: Neue EU-Kommission muss die Weichen neu stellen
 

Die EVG erwartet von der neuen EU-Kommission mehr Aktivitäten für eine Förderung des Schienenverkehrs in Europa. „Wir erwarten klare Weichenstellungen“, sagte EVG-Vorstandsmitglied Martin Burkert auf unserer beamtenpolitischen Fachkonferenz in München. Am Mittwoch ist die neue EU-Kommission vom Parlament vereidigt worden, sie soll am 1. November ihre Arbeit aufnehmen. Für Verkehrspolitik soll künftig die slowenische Politikerin Violeta Bulc zuständig sein.

20.10.2014

Schluss mit den Zahlenspielen der GDL - EVG schlägt fünf Punkte zur Klärung vor
 

Der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner hat der GDL-Führung vorgeworfen, die Öffentlichkeit im aktuellen Tarifkonflikt mit vermeintlichen Mitgliederzahlen zu verwirren, um so für sich einen Verhandlungsanspruch für das gesamte Fahrpersonal ableiten zu können.

18.10.2014

EVG fordert: Unsere Kolleginnen und Kollegen dürfen nicht zwischen die Fronten des Arbeitskampfes geraten
 

Der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner hat die Führungskräfte der Deutschen Bahn aufgefordert, während des Streiks mehr Präsenz vor Ort zu zeigen. „Es kann nicht sein, dass sich einige Vorgesetzte ein ruhiges Wochenende gönnen und die Mitarbeiter - insbesondere an den Servicepoints - werden mit dem Frust und Ärger der Fahrgäste allein gelassen“, kritisierte Kirchner.

17.10.2014

„Gewerkschaftskonkurrenz schadet allen Beschäftigten“
 

Der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner hat sich für einheitliche Tarifverträge innerhalb einer Berufsgruppe ausgesprochen. In einem Interview zur aktuellen Tarifrunde bei der Deutschen Bahn sagte er: „Wir sind der Meinung, Gewerkschaftskonkurrenz im Betrieb schadet eigentlich allen Beschäftigten, und wie auch in anderen Ländern wäre es sinnvoll, dass Gewerkschaften zusammen und nicht gegeneinander arbeiten.“



17.10.2014

Bundestag beschließt Pflegereform
 

Der Bundestag hat am Freitag die Pflegereform beschlossen. Mit dem Gesetz will die Regierungskoalition die Leistungen erhöhen und mehr Betreuung in der ambulanten und stationären Altenpflege ermöglichen. Außerdem sollen über einen Vorsorgefonds Milliardensummen angespart werden, um dem steigenden Pflegebedarf der nächsten Jahrzehnte zu begegnen. Nach Ansicht der EVG wird das Gesetz nicht allen Forderungen der Gewerkschaften gerecht.

16.10.2014

Pension mit 63! EVG setzt sich für Übertragung des Rentenpakets auf Beamte ein
 

Die EVG setzt sich für die Übertragung des Rentenpaketes auf Beamte ein. Dazu sind Vorstand Martin Burkert und Fachbereichsleiter Joachim Messer am Donnerstag mit dem parlamentarischen Staatssekretär im BMI, Günter Krings zusammen gekommen. Konkret ging es dabei um die abschlagsfreie Pension mit 63 nach 45 Beschäftigungsjahren und die sogen. „Mütterrente“ für Beamte.

16.10.2014

ETF-Frauenausschuss legt Arbeitsprogramm fest
 

Der Frauenausschuss der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) hat das Arbeitsprogramm für das nächste Jahr festgelegt. Ein wesentlicher Schwerpunkt der europäischen Frauenarbeit wird das Thema Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sein.

15.10.2014

EVG begrüßt Entscheidung zur Pflegezeit
 

Die EVG hat die Entscheidung des Bundeskabinetts zur Pflegezeit begrüßt. Damit sei eine langjährige Forderung der Gewerkschaften erfüllt worden, sagte die Stellvertretende EVG-Vorsitzende Regina Rusch-Ziemba. „Pflegende Angehörige werden dadurch in Zukunft besser unterstützt - diese Regelung war längst überfällig“, so Rusch-Ziemba.

15.10.2014

EVG ist weiterhin zu einer fairen Kooperation bereit - das Jonglieren mit Mitgliederzahlen ist nicht zielführend
 

Der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner hält das von der GDL betrieben Jonglieren mit Mitgliederzahlen für nicht geeignet, um Klarheit in den derzeitigen Tarifkonflikt bei der Bahn zu bringen. Die EVG stellt fest: Allein in der Berufsgruppe der Lokführer verfügt die GDL über eine Mehrheit. In allen anderen Berufsgruppen ist die Mehrheit der Beschäftigten jeweils in der EVG organisiert.

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