„Wie lange der Ausstand andauert, hängt vom Arbeitgeber ab“, erklärt ein EVG-Sprecher. Um den Druck auf die GBM zu erhöhen, wird es am Donnerstag, dem 23. Juli, einen Protestmarsch gegen die Haltung der Geschäftsführung geben. Der Demonstrationszug startet um 11.00 Uhr am Unternehmenssitz in der Adlerstraße 2 und führt über die Straße „Unter den Platanen“ bis zur Seegartenbrücke. Anschließend geht es zurück zum Unternehmen. Um 12.00 Uhr ist dort eine Kundgebung geplant. Neben den Beschäftigten werden auch Funktionäre der EVG als Redner erwartet.
„Kirchmöser ist und bleibt Eisenbahnerstadt. Die Eisenbahn prägt viele Familien hier seit Generationen. Wir appellieren daher auch an die Solidarität aller Nachbarn vor Ort“, so der EVG-Sprecher weiter.
Zu den Forderungen an die GBM zählen unter anderem eine spürbar bessere Entlohnung, höhere Ausbildungsvergütungen, die Einführung des EVG-Wahlmodells mit der Möglichkeit, zwischen mehr Geld, einer Arbeitszeitverkürzung oder drei zusätzlichen Urlaubstagen zu wählen, sowie faire Arbeitsbedingungen und soziale Sicherungsregelungen.
„Niemand geht gerne streiken. Die Beschäftigten wären lieber bei der Arbeit. Aber sie erwarten im Gegenzug Planungssicherheit und eine verlässliche Perspektive“, so der EVG-Sprecher.