„Übergriffe auf Zugpersonal passieren an jedem Tag, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Die Verkehrsministerkonferenz hat jetzt beschlossen, dass die sichere Doppelbesetzung auf den Zügen lediglich bedarfsorientiert erfolgen soll. Aber Sicherheit ist nicht verhandelbar und mit der Realität in unseren Zügen hat das nichts zu tun. Mit diesem halbgaren Beschluss entziehen sich die Verkehrsminister ihrer Verantwortung und kapitulieren vor der eskalierenden Gewalt. Die Leittragenden sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag zur Arbeit gehen, um Fahrgäste sicher zur Arbeit, zur Familie und in den Urlaub zu bringen. Und dafür werden sie bedroht, bespuckt und angegriffen. Die Hälfte der Beschäftigten hat bereits einen Angriff erleben müssen. Ein Kollege wurde getötet. Was muss denn noch passieren?“
EVG-Chef Burkert: Verkehrsminister kapitulieren vor der Gewalt
Zum Beschluss der Verkehrsministerkonferenz die sichere Doppelbesetzung lediglich „regional und bedarfsorientiert“ anzustreben, erklärt der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Martin Burkert:
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