Er bekräftigte die Forderung nach einer Evaluierung des Deutschlandtickets. „Wir brauchen dieses Angebot langfristig. Die Länder sind gefordert, das Angebot in der Fläche auszubauen und der Bund ist gefordert, langfristig zu finanzieren, damit die Verkehrswende gelingen kann und die Klimaschutzziele erreicht werden.“
Aus Sicht der EVG reicht es bei weitem nicht aus, durch attraktive Preise die Nachfrage nach SPNV- und ÖPNV-Leistungen anzukurbeln. Auch das Angebot muss ausgeweitet werden, und dafür braucht es Investitionen in Personal, Fahrzeuge und Infrastruktur. Wir fordern daher, die Anschubfinanzierung für das 49-Euro-Deutschlandticket auch über 2023 hinaus fortzusetzen und die Regionalisierungsmittel langfristig zu erhöhen.
Auch müssten die Beschäftigten mitgenommen werden bei der weiteren Entwicklung des SPNV und ÖPNV. „Ich bitte an dieser Stelle die Kunden auch um Wertschätzung uns Respekt“, so Martin Burkert. „Es arbeitet in Zug und Bus immer ein Mensch und der will eine möglichst gute Leistung abliefern. Wir hoffen, dass es kein Chaos wie beim 9-Euro-Ticket gibt.“
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