Erfolgreicher zweiter Warnstreik bei der Gleisbaumechanik Brandenburg/H.

In den Tarifverhandlungen mit der Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH hat der Arbeitgeber nach mehreren Verhandlungsrunden noch immer kein akzeptables Gesamtangebot vorgelegt. Die EVG hatte daher am Mittwoch von 12 bis 15 Uhr zu einem zweiten Warnstreik aufgerufen.

Gruppe von etwa 20–25 Personen im Freien auf einer Rasenfläche unter einem großen Baum. Viele Personen tragen rote Warnwesten und halten weiße Banner mit blau-rotem Logo und der Aufschrift „EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft“. Mehrere Personen zeigen erhobene Fäuste. Im Hintergrund steht ein rotes Backsteingebäude mit Fenstern. Rechts und mittig sind rote Schilder mit weißer Schrift zu sehen: „Heute ist kein Arbeitstag. Heute ist STREIKTAG!“. Vor der Gruppe liegen Taschen und Jacken auf dem Boden.

„Es reicht langsam. Der Arbeitgeber muss seine Blockadehaltung endlich aufgeben. Die Forderungen der Beschäftigten sind nicht überzogen, sondern mehr als berechtigt. Die Kolleginnen und Kollegen leisten einen harten und wichtigen Job. Dafür verdienen sie Respekt und eine ordentliche Vergütung. Es ist ein Armutszeugnis für das Unternehmen, dass es immer noch kein verbessertes Angebot vorgelegt hat.“

Die EVG fordert für die Beschäftigten bei der Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH eine Erhöhung der Monatstabellenentgelte um 250 Euro und eine Vereinbarung zum individuellen EVG-Wahlmodell, in dem die Beschäftigten zwischen einer Erhöhung der Vergütung um 1,3 Prozent, einer Arbeitszeitverkürzung oder drei zusätzlichen Urlaubstagen wählen können. Zudem sollen Zulagen moderat angehoben werden und die Vergütung für Azubis um 125 Euro erhöht werden.

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