Kein Wunder, denn was die Teilnehmer:innen erwartete, war ein Tag ganz nach dem Geschmack echter Eisenbahner:innen: historische Züge, eine reizvolle Landschaft, eine grenzüberschreitende Fahrt und jede Menge Gelegenheit zum gemeinsamen Erleben und Fachsimpeln.
Mit Volldampf durch Limburg
Von Köln aus ging es zunächst mit dem Bus nach Simpelveld. Dort wartete bereits der erste Höhepunkt des Tages: ein historischer Dampfzug. Mit kräftigem Dampf und dem typischen Sound einer alten Dampflok setzte sich der Zug in Bewegung. Von Simpelveld führte die Fahrt über die landschaftlich wunderschöne Strecke nach Schin op Geul. Während die Lokomotive sich durch die Limburger Landschaft arbeitete, konnten die Kölner Eisenbahner:innen die Fahrt genießen und viele Erinnerungen an die große Zeit der Eisenbahn wieder aufleben lassen. Für die Teilnehmer:innen war schnell klar: Hier kommt echtes Eisenbahngefühl auf!
Mit dem Schienenbus über die Grenze
Nach der Dampffahrt folgte der nächste besondere Programmpunkt. Der Dampfzug wurde gegen einen historischen Schienenbus getauscht. Über Bocholtz führte die Fahrt auf der internationalen Strecke weiter bis nach Vetschau. Gerade für die Kölner Eisenbahner:innen war diese grenzüberschreitende Fahrt ein besonderes Erlebnis. Schließlich verbindet die Eisenbahn nicht nur Orte, sondern seit jeher auch Menschen und Länder. Dabei gab es natürlich viel zu sehen – und noch mehr Gesprächsstoff. So mancher Blick aus dem Fenster wurde von Erinnerungen an die eigene Eisenbahnerzeit begleitet.
Erst Eisenbahn, dann Mittagessen
Nach den vielen Eindrücken am Vormittag war eine Stärkung angesagt. In der Brasserie wartete ein gemeinsames Mittagessen auf die Ausflügler:innen. Bei gutem Essen und angeregten Gesprächen wurde die eine oder andere Eisenbahngeschichte ausgetauscht. Die Stimmung war bestens und zeigte einmal mehr, dass bei den Aktivitäten der EVG-Senior:innen neben dem gemeinsamen Erlebnis vor allem die Begegnung und Gemeinschaft zählen.
Blick hinter die Kulissen
Am Nachmittag ging es noch einmal ganz tief hinein in die Welt der historischen Eisenbahn.
Bei einer sachkundigen Führung wurde das Betriebsgelände der Miljoenenlijn besichtigt. Auf dem Programm stand unter anderem das historische Bahnhofsgebäude, die Fahrkartenausgabe, das Stellwerk und die Werkstatt. Dabei erhielten die Kölner:innen interessante Einblicke in die Technik und den Betrieb der historischen Eisenbahn. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie viel Engagement und Arbeit erforderlich sind, um historische Fahrzeuge und Anlagen zu erhalten und den Besucher:innen ein authentisches Eisenbahnerlebnis zu ermöglichen. Natürlich wurde dabei auch kräftig gefachsimpelt. Bei so vielen ehemaligen und aktiven Eisenbahner:innen ließen sich Fragen zu Fahrzeugen, Technik und Betrieb schließlich nicht vermeiden.
Ein Tag, der verbindet
Am Ende des Tages ging es mit vielen schönen Eindrücken zurück nach Köln. Der Ausflug zur Miljoenenlijn war weit mehr als eine Fahrt mit historischen Zügen. Er war eine Reise in die Eisenbahngeschichte, ein Blick über die deutsch-niederländische Grenze und vor allem ein Tag der Begegnung und Gemeinschaft.
Johannes Houben, Vorsitzender der EVG-Seniorenleitung Köln, zieht ein positives Fazit: „Unsere Ausflüge sind mehr als nur schöne gemeinsame Tage. Sie bringen Menschen zusammen, die eines verbindet: ihre Leidenschaft für die Eisenbahn und die Verbundenheit mit der EVG. Bei der Miljoenenlijn konnten wir Eisenbahngeschichte hautnah erleben, gemeinsam unterwegs sein und viele schöne Erinnerungen schaffen. Wenn ich in die zufriedenen Gesichter unserer Teilnehmer:innen schaue, weiß ich: Dieser Ausflug hat sich gelohnt. Genau solche Erlebnisse wollen wir unseren Senior:innen auch in Zukunft ermöglichen.“
Volldampf, Eisenbahngeschichte und gute Laune: EVG-Senior:innen erobern die Miljoenenlijn
Einsteigen, Türen schließen – und schon ging es für die Kölner EVG-Senior:innen mit Volldampf durch die niederländische Provinz Limburg. Der Ausflug zur historischen Miljoenenlijn war schon seit längerer Zeit ausgebucht.






