Vier-Länder-Treffen der Lokführer: Gemeinsame Positionen für Europa

Trotz sommerlicher Hitze haben sich Lokführer der Gewerkschaften EVG (Deutschland), VIDA (Österreich), SEV (Schweiz) und OGBL (Luxemburg) in Köln getroffen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen ihres Berufsstandes zu diskutieren. Ziel des Treffens ist es, gemeinsame Positionen der deutschsprachigen Lokführer zu entwickeln und diese auf europäischer Ebene – insbesondere in der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) – einzubringen.

Neun Personen stehen nebeneinander an einem Geländer entlang eines Flusses. Im Hintergrund sind eine große Bogenbrücke aus Stahl, weitere Gebäude sowie ein hohes modernes Gebäude zu sehen. Auf dem Wasser fährt ein weißes Schiff. Die Personen tragen Freizeitkleidung wie T‑Shirts, Poloshirts, Shorts, lange Hosen und Turnschuhe; einige tragen Sonnenbrillen. Mehrere Hände liegen auf dem Geländer oder sind in die Hüfte gestützt. Der Himmel ist hell und leicht bewölkt, das Ufer ist gepflastert.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen, die den Beruf grundlegend verändern werden. Dazu zählen insbesondere Digitalisierung und Automatisierung. Auch der neue europäische Triebfahrzeugführerschein wurde intensiv diskutiert und muss weiter ausgestaltet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Umgang mit Sicherheit und Gesundheitsschutz in den einzelnen Ländern. Besonders die Betreuung nach belastenden Ereignissen und Unfällen sowie die jeweiligen nationalen Verfahren lieferten wichtige Erkenntnisse, die nun weiterverfolgt werden.

Deutlich wurde: Der regelmäßige Austausch und die Berichte aus den vier Ländern sind von großer Bedeutung. Die Zusammenarbeit soll daher fortgesetzt und weiter vertieft werden.

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