Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen, die den Beruf grundlegend verändern werden. Dazu zählen insbesondere Digitalisierung und Automatisierung. Auch der neue europäische Triebfahrzeugführerschein wurde intensiv diskutiert und muss weiter ausgestaltet werden.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Umgang mit Sicherheit und Gesundheitsschutz in den einzelnen Ländern. Besonders die Betreuung nach belastenden Ereignissen und Unfällen sowie die jeweiligen nationalen Verfahren lieferten wichtige Erkenntnisse, die nun weiterverfolgt werden.
Deutlich wurde: Der regelmäßige Austausch und die Berichte aus den vier Ländern sind von großer Bedeutung. Die Zusammenarbeit soll daher fortgesetzt und weiter vertieft werden.
Vier-Länder-Treffen der Lokführer: Gemeinsame Positionen für Europa
Trotz sommerlicher Hitze haben sich Lokführer der Gewerkschaften EVG (Deutschland), VIDA (Österreich), SEV (Schweiz) und OGBL (Luxemburg) in Köln getroffen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen ihres Berufsstandes zu diskutieren. Ziel des Treffens ist es, gemeinsame Positionen der deutschsprachigen Lokführer zu entwickeln und diese auf europäischer Ebene – insbesondere in der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) – einzubringen.
