Am vergangenen Wochenende hieß es wieder: Wir feiern die Schiene, ihre Stärken, ihre Potenziale, ihre Perspektiven. Im vierten Jahr seines Bestehens hat sich der „Tag der Schiene“, der von der Allianz pro Schiene initiiert worden ist, fest etabliert.
Bahnhofsfeste, Tage der Offenen Tür, Baustellenführungen, Konzerte, Lesungen: in fast 350 Veranstaltungen boten Unternehmen aus dem Eisenbahnbereich Blicke hinter die Kulissen der Bahnwelt, einer Welt, die immer noch viele Menschen fasziniert. Rund 100.000 Menschen nahmen bundesweit an den Veranstaltungen teil. Auch die Eisenbahn- und Verkehrs-gewerkschaft war dabei, u.a. mit Infoständen in Nürnberg und Kassel.
„Am Tag der Schiene haben alle gemeinsam gezeigt, dass die Eisenbahn viel mehr ist als ein Verkehrsmittel“, bilanzierte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. „Die Eisenbahn begeistert Menschen in jedem Alter, sie ist Kultur, sie ist Geschichte – und vor allem ist sie das Mittel der Wahl für unsere umweltfreundliche Mobilität der Zukunft. Die Schiene ist eine Wachstumsbranche, sie ist innovativ und sie kann noch viel, viel mehr, wenn politisch die richtigen Weichen gestellt werden. Diese Botschaft haben wir am Tag der Schiene in die ganze Republik gesendet.“
Ein Aspekt dabei ist natürlich die Arbeit bei den Bahnen, die Arbeitsbedingungen, die Entwicklung der Berufsbilder, und natürlich die Bezahlung. Das ist das ureigenste Thema der Gewerkschaften und natürlich ging es zentral darum an den Infoständen der EVG. In Nürnberg nahmen rund 2000 Menschen an der Infoveranstaltung mit dem EVG-Vorsitzenden Martin Burkert teil. Martin thematisierte hierbei aber auch die politischen Rahmenbedingungen des Verkehrsträgers, insbesondere die nicht auskömmliche Finanzierung und daraus resultierend die Vernachlässigung der Infrastruktur.

