Trotz fast eisigen Wetters war die Stimmung gut. Monatelang hatten Kolleginnen und Kollegen auf einen der Höhepunkte gewerkschaftlichen Handelns hingearbeitet: Die Wahl der Arbeitnehmervertreter in die jeweiligen Gremien. Kandidatinnen und Kandidaten waren in den Betrieben unterwegs, um auf die bestehenden Probleme hinzuweisen und Lösungen anzubieten.
Unzählige Gespräche wurden geführt, Diskussionsrunden moderiert. Wahlvorstände mussten gebildet, deren Mitglieder geschult werden. Ein nicht zu unterschätzender Aufwand, der für eine ordnungsgemäße Wahl betrieben werden musste. „Wir danken all unseren Kolleginnen und Kollegen, die sich in der zurückliegenden Zeit engagiert haben, Wahlen organisiert und Wahlkampf betrieben haben“, erklärt Berlins EVG-Chef Michael Bartl. Das sei nicht selbstverständlich und mit großem Kraftaufwand verbunden. „Deshalb darf dann auch gefeiert werden“, betont er.
„Wir danken all unseren Kolleginnen und Kollegen, die sich in der zurückliegenden Zeit engagiert haben, Wahlen organisiert und Wahlkampf betrieben haben.“ Michael Bartl, Vorsitzender EVG Berlin
Denn auch das Ergebnis könne sich sehen lassen. In Berlin holte die EVG in mehreren Betrieben teils deutliche Mehrheiten und konnte Sitze hinzugewinnen. Die Wahlbeteiligung lag größtenteils allerdings auf einem schwachen Niveau. „Hier werden wir ansetzen und in den kommenden Jahren mit konsequenter Betriebsratsarbeit auch Werbung betreiben, damit künftig noch mehr Beschäftigte ihre Stimme abgeben“, kündigte Bartl an. Der Dank gilt allen aktiven Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und ebenfalls den Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle Berlin der EVG.
