Starkes Signal aus Mannheim: EVG-Jugend wählt Landesleitung und kämpft für den Fernverkehr!

Wichtiger Meilenstein für die Gewerkschaftsjugend in Baden-Württemberg: Auf der heutigen Landesjugendkonferenz in Mannheim wurde die Landesjugendleitung gewählt. Die wiedergewählte Ramona Sturm und der neu gewählte Simon Bäder nutzten als Doppelspitze die Konferenz sofort für ein starkes politisches Signal.

Gruppe von etwa zwölf Personen steht vor der Fassade eines Gebäudes auf dem Gehweg. Mehrere Personen tragen orangefarbene Warnwesten und halten Fahnen sowie Schilder hoch. Vor der Gruppe wird ein großes weißes Banner gehalten mit den Logos „EVG“ und dem Text „Mannheim braucht Fernverkehr“. Auf blauen Schildern steht „Damit Deutschland nicht den Anschluss verliert“, auf weißen Schildern „Schiene öffnen: Ja, Städte opfern: Nein!“. Links ist eine rote EVG-Fahne, in der Mitte eine weiße Fahne mit EVG-Logo zu sehen. Rechts neben der Gruppe steht ein Fahrrad.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden demonstrierten sie geschlossen gegen den drohenden Verlust von Fernverkehrsanbindungen und fordern verlässlichen Taktverkehr statt Profitmaximierung auf Kosten der Regionen.

Die Landesjugendkonferenz der EVG Baden-Württemberg stand damit ganz im Zeichen des Aufbruchs und des Protests. Die Delegierten nutzten das Treffen in Mannheim für eine unübersehbare Solidaritätsaktion vor der Geschäftsstelle. Die klare Botschaft auf den Transparenten: „Schiene öffnen: Ja. Städte opfern: Nein!“

Gefahr durch Fokus privater Anbieter auf Kernstrecken
Hintergrund ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur, Trassenkapazitäten vermehrt für ausländische Großkonzerne und private Wettbewerber freizumachen. Die EVG warnt seit Langem vor den Folgen: Wenn sich private Anbieter rein auf die wirtschaftlich lukrativsten Hauptstrecken konzentrieren, droht ein massiver Verdrängungswettbewerb. Wichtige regionale Knotenpunkte wie Mannheim könnten dadurch vom schnellen Fernverkehr abgehängt oder spürbar ausgedünnt werden, um Verluste auszugleichen.

Schulterschluss zwischen Landesverbandsvorsitz und Jugendleitung
Dass die Beschäftigten diesen Schienen-Ausverkauf nicht kampflos hinnehmen, bewies die entschlossene Aktion in Mannheim. Ein starkes Signal ging dabei von der jüngeren Generation aus: Die Doppelspitze der Landesjugendleitung Baden-Württemberg, Ramona Sturm und Simon Bäder, zeigte gemeinsam mit dem Landesverbandsvorsitzenden geschlossene Kante gegen den rein profitorientierten Fokus auf der Schiene.

Der Landesverbandsvorsitzende der EVG Baden-Württemberg, Manuel Amberger, begleitete die Aktion persönlich und betonte vor Ort: „Herzlichen Glückwunsch an Ramona Sturm und Simon Bäder zur Wahl als Doppelspitze unserer Landesjugendleitung! Ich wünsche dem gesamten Team viel Erfolg und jede Menge Energie. Die heutige Aktion hat sofort gezeigt: Auf unsere Jugend ist Verlass. Sie bringt genau die richtige Dynamik für den Kampf um unsere Schiene mit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit – gemeinsam rocken wir das!“

Der Fernverkehr darf kein Spielplatz für private Gewinnmaximierung werden. Der Erhalt eines flächendeckenden Taktverkehrs und der Schutz der Arbeitsplätze müssen oberste Priorität behalten. Die EVG-Familie steht über alle Generationen hinweg zusammen für eine sozial gerechte Mobilitätswende!

Landesverbandsvorsitzender gratuliert der Führung der Landesjugend
Die Konferenz markierte gleichzeitig den Beginn einer neuen Etappe für die gewerkschaftliche Arbeit der Jugend. Nach dem erfolgreichen Protest blickt der Landesverband voller Zuversicht auf die kommenden Aufgaben. Die Zusammenarbeit zwischen der bewährten Erfahrung im Landesvorstand und den frischen Impulsen der gewählten Jugendleitung legt das Fundament für die nächsten erfolgreichen Kampagnen im Landesverband.

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