Sicherheit ist nicht verhandelbar: Starker EVG-Aktionstag in Osnabrück setzt klares Zeichen gegen Gewalt

Am Dienstag führte die EVG Osnabrück einen Aktionstag am Osnabrücker Hauptbahnhof durch, der ganz im Zeichen der Sicherheit am Arbeitsplatz stand. Hintergrund der Veranstaltung ist die spürbar zunehmende Gewalt in Zügen und gegenüber Bahnbeschäftigten – ein Thema, das viele Kolleginnen und Kollegen unmittelbar betrifft und entsprechend große Aufmerksamkeit erhielt.

Mehrere Personen stehen in einer Bahnhofshalle an einem Infostand der EVG. Der Stand zeigt Schilder und Materialien mit dem EVG‑Logo und Texten. Auf dem Tresen liegen Flyer, kleine Gegenstände und ein aufgestelltes Schild. Hinter dem Stand befinden sich blau gestaltete Informationstafeln. Links im Hintergrund sind DB‑Hinweisschilder und Türen zu sehen.

Der Aktionstag stieß sowohl bei den Beschäftigten im Bahnhof als auch bei den Kolleginnen und Kollegen auf den Zügen auf großes Interesse und breite Unterstützung. In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, dass das Sicherheitsgefühl vieler Mitarbeitenden in den letzten Jahren gelitten hat und der Wunsch nach konkreten Verbesserungen sowie mehr gesellschaftlicher Wertschätzung stark ausgeprägt ist. Das ist auch das Ergebnis der letzten Beschäftigtenumfrage der EVG gewesen.

Ein besonderer Bestandteil des Aktionstags war die Begleitung durch ein professionelles Fotoshooting im Rahmen der DGB-Kampagne „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch.“ Ein Fotograf porträtierte Bahnschaffende direkt vor Ort und rückte sie bewusst in den Mittelpunkt. Ziel war es, den Menschen hinter der Uniform sichtbar zu machen und aufzuzeigen, dass Beschäftigte im Bahnalltag nicht nur Dienstleister, sondern auch potenziell Betroffene von Übergriffen sind.

Ergänzend wurde im Rahmen des Aktionstags auch auf die Petition der EVG unter dem Motto „Sicherheit ist nicht verhandelbar“ aufmerksam gemacht. Die Gewerkschaft fordert darin unter anderem konsequentere Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten, eine stärkere Präsenz von Sicherheitspersonal sowie klare politische Signale gegen Gewalt im öffentlichen Raum. Viele Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, sich über die Inhalte der Petition zu informieren und ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen.

Die entstandenen Bilder werden in eine regionale Kampagne eingebettet und sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für respektvollen Umgang und bessere Arbeitsbedingungen zu stärken. Insgesamt setzte der Aktionstag ein klares Zeichen: für mehr Sicherheit, mehr Respekt und mehr Aufmerksamkeit gegenüber denjenigen, die täglich für einen funktionierenden Bahnverkehr sorgen.

zurück