Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der EVG aus Leipzig und Erfurt sowie mit der Betriebsgruppenvorsitzenden Mandy Wieprich, Fahrgastbetreuerin bei Start Mitteldeutschland, waren wir im gesamten Bahnhof unterwegs. Wir waren präsent – auf den Bahnsteigen, in den Zügen, im Reisezentrum sowie bei den Kolleginnen und Kollegen der Sicherheit und der Reinigung.
Dabei ging es uns vor allem um den direkten Austausch mit den Beschäftigten – dort, wo sie täglich im Kundenkontakt stehen. Die Gespräche haben deutlich gemacht: Das Thema Sicherheit ist für viele fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Immer wieder kommt es zu schwierigen Situationen, die für die Kolleginnen und Kollegen belastend sind.
Deshalb haben wir die Aktion gestartet, um auf die zunehmenden Gefährdungen im Arbeitsalltag von Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern aufmerksam zu machen.
Sicherheit für alle – und zwar jetzt
Die EVG fordert konkrete Verbesserungen:
- Ausreichend Personal und sichtbare Präsenz im Betrieb
- Verlässliche Unterstützung bei Übergriffen
- Klare und funktionierende Meldewege
Sicherheitskonzepte, die im Alltag greifen Rahmenbedingungen, die Konflikte reduzieren und Beschäftigte entlasten
Auch das Thema Bodycams wurde angesprochen – mit unterschiedlichen Einschätzungen. Klar wurde: Einzelmaßnahmen reichen nicht aus. Entscheidend ist ein abgestimmtes Gesamtkonzept.
„Wir stehen täglich im direkten Kontakt mit Fahrgästen und übernehmen Verantwortung. Dafür brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen und das Gefühl, nicht allein zu sein, wenn es schwierig wird.“ Mandy Wieprich, Fahrgastbetreuerin bei Start Mitteldeutschland
Ein weiterer wichtiger Punkt in den Gesprächen war: Übergriffe müssen konsequent gemeldet werden. Nur so entsteht ein realistisches Bild – und nur so können Verbesserungen angestoßen werden. Wir haben außerdem auf unsere Petition „Nicht verhandelbar: Mehr Sicherheit für Eisenbahner:innen und Busfahrer:innen“ hingewiesen und zur Unterstützung aufgerufen.
Unterzeichne hier unsere Petition für mehr Sicherheit für alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sowie Busfahrerinnen und Busfahrer.
Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen für die offenen Gespräche und den Austausch vor Ort. Für uns bleibt klar: Sicherheit ist eine grundlegende Voraussetzung für gute Arbeit – nicht verhandelbar.




