Senior:innenleitung Köln stellt Weichen für kommende Jahre

Zu einer zweitägigen Klausurtagung kam die Senior:innenleitung Köln der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) im Arbeitnehmerzentrum in Königswinter zusammen. Im Mittelpunkt standen die zukünftige Ausrichtung der Seniorenarbeit sowie die Vorbereitung der turnusmäßigen Neuwahlen im August dieses Jahres.

Gruppe von etwa zwölf Personen steht im Freien auf einer Rasenfläche vor einem großen Baum. Die Personen stehen dicht nebeneinander in zwei Reihen und tragen überwiegend langärmelige Oberteile, Westen, Jacken und Jeans. Im Hintergrund sind grüne Bäume, Sträucher und ein Metallzaun zu sehen. Das Licht ist helles Tageslicht, der Boden ist mit Gras bedeckt.

Geschäftsstellenleiter Garvin Zell informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausführlich über die geänderte Satzung und die neuen EVG-Richtlinien. Daran anschließend beriet die Senior:innenleitung die organisatorischen Abläufe der anstehenden Wahlen, diskutierte Personalvorschläge und fasste entsprechende Beschlüsse.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der inhaltlichen Planung der Seniorenarbeit für das kommende Jahr. Verständigt wurde sich auf eine Reihe aktueller und gesellschaftlich relevanter Themen. Geplant sind unter anderem Informationsveranstaltungen zu Erben und Vererben, zur Pflegeversicherung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Beamtinnen und Beamte, zu Wohnen im Alter und zu Perspektiven der künftigen Energiepolitik. Weitere Angebote sollen abhängig von politischen Entscheidungen und aktuellen Entwicklungen kurzfristig ergänzt werden.

Intensiv befassten sich die Kolleginnen und Kollegen zudem mit dem Themenfeld „Junge Alte“. Dabei wurde deutlich, dass der Informationsbedarf bei künftigen Rentnerinnen und Rentnern sowie Ruhestandsbeamtinnen und -beamten weiter wächst. Die Senior:innenleitung Köln wird daher im zweiten Halbjahr gezielt Seminare in den Kölner Betrieben und Dienststellen anbieten, um den Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand aktiv zu begleiten und sozialpolitische Fragen frühzeitig aufzugreifen.

Als Gast nahm die neue Versichertensprecherin Jenny Roos an der Klausurtagung teil und gestaltete gemeinsam mit ihrem Vorgänger den sozialpolitischen Teil. Im Fokus standen die aktuelle Rentenentwicklung sowie Neuerungen in der Krankenversicherung. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über die Auswirkungen auf die Seniorinnen und Senioren.

Am zweiten Tag rundete ein gemeinsamer Besuch im Haus der Geschichte in Bonn die Klausur ab. Die Darstellung der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands seit 1945 bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche und Diskussionen.
Zum Abschluss dankte der Seniorenvorsitzende Johannes Houben den Mitgliedern der Senior:innenleitung Köln für die engagierte, konstruktive und zukunftsorientierte Zusammenarbeit. Mit den gefassten Beschlüssen sieht sich die Senior:innenleitung gut aufgestellt für die kommenden Aufgaben.

zurück