„Senioren im Fokus dreister Betrüger“: Großes Interesse in Aschaffenburg

Für regen Zulauf sorgte die Veranstaltung „Senioren im Fokus dreister Betrüger“ beim monatlichen Treffen der EVG-Senioren Aschaffenburg am 3. August. Der Seniorenvorsitzende Hans-Hermann Luthardt begrüßte im gut besetzten Veranstaltungsraum des Hotels „Zum Goldenen Ochsen“ die Kriminalhauptkommissarin Katja Heinz von der Kriminalpolizeiinspektion Aschaffenburg.

Gruppe von etwa 15 älteren Personen in einem Gastraum mit Holzboden. Einige Personen sitzen an Tischen und auf einer Bank, andere stehen dahinter. Mehrere Personen halten Broschüren oder Hefte in die Kamera. Im Hintergrund stehen ein grüner Kachelofen, Fenster, Wandbilder und ein Notausgangsschild an der Decke. Auf den Tischen stehen Gläser und Flaschen.

Zu Beginn gab Frau Heinz einen interessanten Überblick über ihre Tätigkeit bei der Bayerischen Polizei in verschiedenen Aufgaben- und Einsatzbereichen. Anschließend informierte sie über aktuelle Gefahren und besonders häufige Betrugsmaschen, denen insbesondere Seniorinnen und Senioren ausgesetzt sind. Dazu zählen falsche Amtspersonen, Schockanrufe und der sogenannte Enkeltrick.

Anhand eines realitätsnahen Beispiels demonstrierte sie, wie Schockanrufe funktionieren, und warnte mit praktischen Beispielen vor möglichen Gefahrensituationen. Zudem gab sie wertvolle Hinweise, wie sich Seniorinnen und Senioren vor kriminellen Machenschaften schützen können. So wies sie darauf hin, dass Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte jederzeit ihren Dienstausweis vorzeigen können. Sie holen weder Geld noch Schmuck bei Privatpersonen ab, um diese im Polizeipräsidium zu verwahren. Auch sollten Wertgegenstände niemals mit einem Taxi zu einem vereinbarten Übergabeort gebracht werden.

Frau Heinz riet dazu, grundsätzlich misstrauisch zu sein, im Zweifel andere Personen zu informieren und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Wird Druck ausgeübt, sollte das Gespräch umgehend beendet werden, um die Situation zunächst in Ruhe einschätzen zu können.

Auch bei der Nutzung von Smartphones und im Internet sei stets Vorsicht geboten. Darüber hinaus birgt die dunkle Jahreszeit immer wieder die Gefahr von Einbrüchen und Taschendiebstählen. Mit einem Hinweis auf die fortschreitende Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) endete das praxisnahe, spannende und informative Impulsreferat.

Die zahlreichen Fragen in der anschließenden lebhaften Diskussion zeigten das große Interesse der Teilnehmenden an diesem Thema. Die Zeit verging so schnell, dass der Wunsch nach einer Wiederholung der Veranstaltung geäußert wurde.

Nach einem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen der EVG-Senioren Aschaffenburg dankte der Seniorenvorsitzende nochmals für die Teilnahme und wünschte allen Anwesenden einen guten Nachhauseweg.

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