Selbstbehauptung stärken: EVG-Seminare gegen Übergriffe im Arbeitsalltag

Am 16. und 17. April führte die EVG-Betriebsgruppe DB Regio Süd in Saarbrücken zwei Seminare zum Thema Selbstbehauptung durch. Die Einladung richtete sich insbesondere an die Kolleginnen und Kollegen im Kund:innenkontakt (KiN), selbstverständlich waren jedoch alle Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen.

Mehrere Personen befinden sich in einem hellen Seminarraum mit großen Fenstern entlang einer Wand. Einige Personen stehen paarweise gegenüber und halten gelbe Schlagpolster in den Händen, andere führen Bewegungen mit erhobenen Armen aus. Im Raum stehen blaue Stühle, teilweise an den Wänden, ein Stuhl steht mittig im Vordergrund. An der Decke sind Leuchten und ein Deckenbeamer montiert. Durch die Fenster sind Gebäude und ein Außenbereich sichtbar.

Im Mittelpunkt der Seminare stand die praxisnahe Vermittlung verschiedener Abwehr- und Verteidigungstechniken. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden wichtige Einblicke in die juristische Bewertung von Übergriffen sowie klare Informationen zur innerbetrieblichen Meldekette.

Ein zentraler Aspekt war dabei die klare Botschaft: Jeder Übergriff muss gemeldet werden – unabhängig davon, ob es sich um eine verbale Attacke oder einen körperlichen Angriff handelt. Nur durch konsequentes Melden können Vorfälle sichtbar gemacht und geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Die EVG setzt sich seit vielen Jahren aktiv für mehr Sicherheit im und am Zug ein. Ein wichtiger Erfolg dieser Arbeit ist unter anderem die Einführung von Bodycams, die auf Initiative der EVG-Betriebsräte zurückgeht und nachweislich zur Deeskalation von Konfliktsituationen beiträgt.

Mit den Seminaren zur Selbstbehauptung unterstreicht die EVG-Betriebsgruppe DB Regio Süd erneut ihr Engagement für den Schutz und die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen im Arbeitsalltag.

Ein besonderer Dank gilt dem VDES für die Bereitstellung der Referentin sowie dem Fonds soziale Sicherung für die finanzielle Unterstützung der Seminare.

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