Schieneninvestitionen sichern: Breites Bündnis fordert Nachbesserungen im Bundeshaushalt

Die EVG warnt gemeinsam mit Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Umweltverbänden vor massiven Folgen der Unterfinanzierung der Schiene. Hintergrund ist der Haushaltsentwurf 2027 der Bundesregierung. Aus Sicht des Bündnisses reichen die darin vorgesehenen Mittel nicht aus, um den tatsächlichen Investitionsbedarf zu decken.

Weißer Zug mit rotem Streifen und sichtbarem „DB“-Logo auf einem Gleis vor einer großen Bahnhofshalle mit bogenförmigem Dach. Im Vordergrund verlaufen zahlreiche Schienen und Weichen, darüber ein dichtes Netz aus Oberleitungen und Masten. Weitere Züge und Bahnsteige sind im Hintergrund zu sehen.

Nach Angaben der Initiative fehlen jedes Jahr mindestens vier Milliarden Euro für den notwendigen Aus- und Neubau sowie die Modernisierung des Schienennetzes. Ohne zusätzliche Mittel könnten zahlreiche Infrastrukturprojekte, Angebote im Regionalverkehr und Investitionen in den Schienengüterverkehr nicht umgesetzt werden.

Das Bündnis fordert deshalb, die Finanzierungslücke zu schließen und Schieneninvestitionen langfristig über einen Fonds abzusichern. Auch die Trassenpreise müssten dauerhaft gesenkt und der Einzelwagenverkehr als Rückgrat industrieller Logistik- und Wertschöpfungsketten dauerhaft verlässlich mit mindestens 350 Millionen Euro jährlich gefördert werden.

Für uns ist klar: Eine leistungsfähige Schiene braucht eine verlässliche Finanzierung. Sie ist die Grundlage für gute Arbeitsplätze, eine starke Wirtschaft und wirksamen Klimaschutz.

Grundlage der gemeinsamen Forderungen ist das Forderungspapier „Schieneninvestitionen im Haushalt sichern – für Wirtschaft, Beschäftigung und Klimaschutz“ der Allianz aus Gewerkschaften, Unternehmen, Wirtschafts- und Umweltverbänden vom 2. September 2026. Das Papier kann unten heruntergeladen werden.

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