S-Bahn-Zukunft offenbar geklärt – EVG begrüßt Verzicht auf Klage

Die EVG begrüßt die augenscheinliche Entscheidung von Alstom, nicht gegen die Vergabe von Teilen der Berliner S-Bahn zu klagen. „Das ist ein guter Tag für die S-Bahn, ein guter Tag für die Beschäftigten und ein guter Tag für den Öffentlichen Personennahverkehr“, erklärte Berlins stellvertretender EVG-Chef Robert Seifert.

Rote und gelb lackierte S-Bahn mit DB-Logo steht an einem Bahnsteig in einer großen, überdachten Bahnhofshalle mit Glasdach. Die Frontanzeige zeigt „S3 Friedrichst…“. Zwei eingeschaltete Frontlichter sind sichtbar, vorne befindet sich eine Kupplung. Seitlich sind mehrere Türen geöffnet; an einer Tür schiebt eine Person ein Fahrrad in den Zug. Auf dem Bahnsteig sind Bahnsteigkante, Gleise und technische Anlagen zu sehen.

Den Zuschlag hatte im Zuge einer Ausschreibung ein Konsortium aus Deutscher Bahn, Stadler und Siemens erhalten. Der unterlegene Bieter Alstom hatte daraufhin Einspruch bei der Vergabekammer eingelegt. Diese hatte den Einspruch zurückgewiesen. Alstom will nun offenkundig auf eine Klage verzichten.  Die EVG hatte die Ausschreibung und deren Bedingungen immer kritisiert. 

„Jetzt geht es darum, den Verkehr zukunftsfest zu machen.“ Berlins stellvertretender EVG-Chef Robert Seifert. 

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