Nach Wahl-Erfolg: HLB stärkt Schutz vor Übergriffen

Die erfolgreiche Betriebsratswahl bei der HLB sowie die Frage, wie Kolleginnen und Kollegen besser vor Angriffen durch Reisende geschützt werden können, standen im Mittelpunkt eines fachlichen Austauschs mit dem stellvertretenden EVG-Vorsitzenden Kristian Loroch.

Vier Personen stehen nebeneinander vor einer weißen, leicht strukturierten Wand in einem Innenraum. Im Vordergrund sind alle vier Personen vollständig von Kopf bis etwa zu den Oberschenkeln sichtbar, frontal zur Kamera ausgerichtet, mit den Händen vor dem Körper oder hinter dem Rücken.

Am Standort Gießen traf er mit Benjamin Henningsen, Vorsitzender des Betriebsrates und des Konzernbetriebsrates (KBR) bei der HLB, sowie Thomas Bergmann zusammen. Beide verwiesen auf deutliche Zugewinne bei der Betriebsratswahl. Es sei gelungen, der Unzufriedenheit der Beschäftigten eine überzeugende Alternative entgegenzusetzen. Nun gelte es, durch eine sachorientierte Betriebsratsarbeit alle Beschäftigten im Blick zu haben, betonte Benjamin Henningsen.

Auch bei der HLB hat das Thema Sicherheit einen hohen Stellenwert. Thomas Bergmann erläuterte, dass es in Absprache mit der Geschäftsleitung unter anderem gelungen sei, auf einzelnen Linien kurzfristig eine Doppelbesetzung einzuführen. Seitens des Arbeitgebers machte Torsten Grünebaum deutlich, dass es im Interesse der HLB liege, der zunehmenden Gewalt in Bus und Bahn entgegenzuwirken.

EVG-Vize Kristian Loroch zeigte zudem Möglichkeiten auf, etwa durch Deeskalationstrainings die Beschäftigten zu unterstützen. Gemeinsam wurde vereinbart, entsprechende Angebote möglichst allen Kolleginnen und Kollegen zugänglich zu machen.

„Für uns als EVG ist wichtig, dass unsere Kolleginnen und Kollegen bei Bus und Bahn ohne Angst vor Übergriffen zur Arbeit gehen können. Dafür setzen wir uns weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ein“, so Kristian Loroch.

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