Insbesondere die längeren Fahrzeiten während der Sperrung treffen viele Pendlerinnen und Pendler sowie wichtige Einrichtungen der Region. Auch das Johanniter-Krankenhaus ist auf eine verlässliche Anbindung angewiesen, da zahlreiche Beschäftigte aus Berlin und Wolfsburg nach Stendal pendeln.
Landrat Patrick Puhlmann, Oberbürgermeister Bastian Sieler und Vertreter des Johanniter-Krankenhauses machten deshalb gemeinsam deutlich: Der Landkreis Stendal darf während der Bauarbeiten nicht vom Fernverkehr abgehängt werden. Gefordert werden eine weiterhin leistungsfähige Schienenanbindung und ein verlässlicher Ersatzverkehr.
Auch der EVG-Ortsverband Stendal unterstützte das Anliegen und war vor Ort vertreten. Für den Ortsverband nahm Jürgen Geidies von den EVG-Senioren teil und setzte damit ein klares Zeichen für den Erhalt guter Verkehrsverbindungen in der Altmark.
Für die EVG steht fest: Notwendige Investitionen in die Schieneninfrastruktur dürfen nicht zulasten der Menschen, der Beschäftigten und der wirtschaftlichen Entwicklung einer ganzen Region gehen. Stendal braucht auch während der Generalsanierung eine verlässliche und zumutbare Anbindung.
