KVB-Vertreterversammlung 2026 in Nürnberg

Ganz im Zeichen des einhundertjährigen Bestehens der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) fand die diesjährige Vertreterversammlung in Nürnberg statt.

Sechs Personen in Business-Kleidung stehen nebeneinander vor einem Banner in einem Konferenz- oder Tagungsraum und blicken in die Kamera. Die sechs Personen sind in einer Reihe aufgestellt und tragen überwiegend Anzüge mit Hemd und teilweise Krawatte. Hinter ihnen hängt ein weißes Banner mit großen blau dargestellten Ziffern, von denen nur ein Teil sichtbar ist. Links und rechts des Banners stehen Flipcharts. Der Raum hat helle Wände, eine hohe Decke und einen gemusterten Teppichboden. Die Aufnahme zeigt die Personen von etwa den Knien aufwärts.

Das Gute aus 100 Jahren KVB bewahren und ihre Zukunft gestalten – quasi unter diesem Motto trafen sich die Mtgliedervertreter:innen der KVB, zu ihrer jährlichen Sitzung in Nürnberg. Zahlreiche Beschlüsse zur KVB-Satzung und zum KVB-Tarif wurden von den Vertreter:innen entschieden. Immer dabei im Blick: Leistungen und Service der KVB im Sinne der knapp 160.000 Versicherten fortzuentwickeln. 

Geleitet wurde die Sitzung vom alternierenden Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Kollege Rüdiger Rupp, der durch seine souveräne Führung der Sitzung den notwendigen konstruktiven Charakter verlieh.

Neben der üblichen Entlastung des Vorstandes und der Festlegung des KVB-Haushalts für das Jahr 2026 nahm die Zukunft der KVB bei der Veranstaltung viel Raum ein. 100 Jahre erfolgreiche BEV-Sozialeinrichtung gaben Anlass den Blick nach vorne zu richten.

In ihren Grußworten umrissen die geladenen Gäste (dem BEV-Präsidenten Winfried Thubauville, dem DEVK-Vorstand Martin Wierer, dem Vorsitzenden Geschäftsführer der Stiftungsfamilie BSW/EWH Siegfried „Sigi“ Moog und dem EVG-Vorsitzenden Martin Burkert) die Zukunft der KVB in schwierigen Zeiten. Durch den geschlossenen Personenbestand rückt der Alterungsprozess der Versicherten ebenso in den Fokus wie die massiven technologischen Entwicklungen in der Medizin. Hinzu kommen KVB-interne Herausforderungen wie eine zukunftsorientierte Personalplanung und eine ebenso zukunftsfeste IT-Infrastruktur, so der KVB-Hauptgeschäftsführer, Dr. Achim Gässler in seinem Vortrag.

Und auch wenn das Thema Pflege nicht originär zum Portfolie der KVB-Leistungen zählt  (sondern zum BEV), wurde auch diese Frage intensiv diskutiert. Nach den negativen Erfahrungen mit dem Pflegeversicherungsdienstleister HMM kein Wunder. Zur Abhilfe überlegt das BEV derzeit eine Kooperation mit der Postbeamten-Krankenkasse (PBeaKK) einzugehen. Hier machten die Vertreter:innen unmissverständlich klar, dass diese mögliche Kooperation weder zu Lasten der KVB-Krankenversicherungsleistungen, noch auf Kosten des Personals geschehen dürfe.

Die KVB-Vertreterversammlung (VV) ist das Selbstverwaltungsorgan der KVB. Sie ist das höchste Organ innerhalb der KVB und besteht aus 30 Mitgliedervertreter:innen und einem Vertreter des Bundeseisenbahnvermögens (BEV). Die Mitgliedervertreter:innen und deren Stellvertreter:innen werden vom Hauptpersonalrat (HPR) und dem Besonderen Hauptpersonalrat (BesHPR) für eine Amtszeit von 4 Jahren gewählt.

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