Kölner Senior:innen wählen ihre neue Seniorenleitung und stellen Weichen für die Zukunft

Vor einem gut gefüllten Saal begrüßte die Seniorenleitung die Mitglieder zur Versammlung im Tor 28 in Köln. Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf die vergangene Arbeit, die Neuwahl der Seniorenleitung sowie wichtige politische Anträge und die zukünftige Ausrichtung der Seniorenarbeit.

Fünf Personen stehen in einer Reihe vor einem weißen Vorhang in einem Innenraum mit Holzfußboden. Die Personen tragen überwiegend Freizeitkleidung. Im Hintergrund sind Vorhänge und links ein Teil eines Heizkörpers zu sehen.

von links: Vorsitzender Johannes Houben, stellv. Vors. Wilma Willms-Stertzenbach, Finanzen Werner Balschun, Schriftführer Wilfried Peters, digitale Teilhabe Rainer Zimmermann

Nach dem Tätigkeits- und Kassenbericht erfolgte die Neuwahl der Seniorenleitung, die insgesamt aus 22 Kolleg:innen besteht. In der anschließenden Konstituierung wurde Johannes Houben erneut zum Vorsitzenden gewählt. Als seine Stellvertreterin wurde Wilma Willms-Stertzenbach bestätigt. Die Verantwortung für den Bereich Finanzen übernimmt weiterhin Werner Balschun. Neu im Amt des Schriftführers ist Kollege Wilfried Peters. Ein besonderer Dank für ihr unermüdliches Engagement galt den ausgeschiedenen Mitgliedern, die in der nächsten Sitzung verabschiedet werden.

Eine Reihe neu gewählter Kolleg:innen verstärkt künftig das Team. Gemeinsam haben sie sich für die kommende Wahlperiode einiges vorgenommen. Die bewährten Angebote der Seniorenarbeit sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden. Dazu gehören der regelmäßig erscheinende Newsletter „Wattjiddetneues“, digitale Sprechstunden und Workshops. Für diese erfolgreiche Arbeit stehen federführend Rainer Zimmermann und Werner Balschun. Ergänzt wird das Angebot durch Informationsveranstaltungen im DGB-Haus Köln.

Auch der monatliche Stammtisch hat sich als wichtige Möglichkeit zum Austausch etabliert. Einige Senior:innen nehmen regelmäßig daran teil und nutzen das Treffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, aktuelle Themen zu diskutieren und Gemeinschaft zu pflegen.

Neben den personellen Weichenstellungen standen vier politische Anträge auf der Tagesordnung. Alle vier Anträge wurden nach ausführlicher Diskussion einstimmig beschlossen. Die Kölner Senior:innen sprechen sich darin für die Beibehaltung des Deutschlandtickets für Senior:innen zu einem reduzierten Preis aus. Gleichzeitig erteilen sie weiteren Maßnahmen des Sozialabbaus eine klare Absage und fordern, die soziale Sicherheit der Menschen in Deutschland zu stärken.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema bezahlbares Wohnen. Die Landes- und Bundesregierung werden aufgefordert, konkrete Maßnahmen umzusetzen, damit Wohnen auch für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen bezahlbar bleibt. Gerade für Senior:innen ist die Entwicklung der Wohnkosten von großer Bedeutung. Der vierte Antrag befasst sich mit der Zusammensetzung der Bundesseniorenleitung und setzt damit einen weiteren Akzent für die Interessenvertretung älterer Menschen auf überregionaler Ebene.

Mit der Neuwahl und den einstimmig verabschiedeten Anträgen haben die Kölner Senior:innen wichtige Grundlagen für die kommende Wahlperiode geschaffen. Die neue Seniorenleitung will die erfolgreiche Arbeit fortsetzen, neue Kolleg:innen einbinden und zugleich die Interessen älterer Menschen in Politik und Gesellschaft weiterhin deutlich vertreten.

Die Botschaft der Versammlung ist klar: Die Kölner Senior:innen wollen sich aktiv einmischen, soziale Errungenschaften verteidigen und gemeinsam die Zukunft gestalten.

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