„Es ist folgerichtig, dass InfraGO gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur klagt. Die Behörde hat Italo aus einer rein technischen Logik heraus den roten Teppich ausgerollt und dabei alle negativen Folgen ignoriert. Es bleibt zu hoffen, dass das Gericht den Beschluss kassiert und das Verfahren zum Italo-Markteintritt neu beginnen kann.
Das gibt Verkehrsminister Bilger die Chance, das zu tun, was sein Vorgänger versäumt hat: den Markteintritt politisch zu steuern. Über faire Paketlösungen bei der Streckenvergabe kann Bilger dafür sorgen, dass ein Wettbewerb stattfinden kann, bei dem nicht ganze Regionen abgehängt und gute Jobs eingestampft werden. Das wäre dann ein echter Gewinn für Fahrgäste und Beschäftigte."
Klage der Bahn gegen Bundesnetzagentur ist richtig
Zur Klage der Deutschen Bahn gegen den Fernverkehrsbeschluss der Bundesnetzagentur erklärt der EVG-Vorsitzende Martin Burkert:
